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Spritzputz – Fassadenputz

SpritzputzfassadeDiese Art des Verputzens findet man in erster Linie im Denkmalschutzbereich bzw. beim authentischen wiederaufbau von Gebäuden. Ferner trifft man auf Spritzputzfassaden an “Neubauten” welche dann oft mit sehr Feinkörnigen Putz gespritzt wurden.

Nachfolgend ein kleiner Einblick in Arbeitsschritte und Werkzeuge beim Spritzputz:

Werkzeuge:

Eimer/Mörteltubbe
Wasserwaagen/Schnur
Putzkellen/Glättkelle
Drahtschere
Rührgerät
Putzwerfer
Putzmaschiene
Abdeck-/Abklebematerial

Arbeitsablauf Spritzputz

Grundputz
Basis ist in diesem Beispiel eine Altbaufassade welche es zu erneuern gilt. Das bedeutet der alte, zum Teil lose Putz wurde abgestemmt, zur Rissüberbrückung wurde Putzdrahtgewebe genagelt und die Fassade wurde einmal sorgfältig abgespült. Danach wird ein Vorspritzmörtel aufgebracht,
(Achtung : unbedingt Umgebung und Bauteile vor Spritzern schützen!) dieser reguliert das Saugverhalten des Grundputzes und dient als Putzträger bzw. Haftvermittler. Das Mauerwerk wird nun mit einem Grundputz(Unterputz) versehen für Details klicke hier.Achtung: es werden in diesem Fall keine Putzschienen mit Kunststoffkante verwendet sondern überputzbare Putzprofile (Denkmalschutz).Um ein besseres/gleichmäßiges Trag- und Saugverhalten zu gewährleisten wird der Unterputz, wenn er die entsprechende Konsistenz aufweist, einmal komplett abgerieben.

SpritzputzflächeDas Spritzen
Um weiterarbeiten zu können sollte der Grundputz gut durchgetrocknet sein. Ist dies der Fall sollte man sich erst mal seine R¸stung anschauen, man berücksichtige das man jeden Punkt der Fassade mit etwa 30cm-45 cm erreichen muss. Das Halten des Spritwerfers höher als Brusthöhe, erschwert die Arbeit. Deswegen ist es ratsam die Rüsthöhen demensprechend anzugleichen (zusätzliche Bohlen einbauen).
Der entsprechende Putzmörtel für Spritzputz wird in einer dünnen Konsistenz eingerührt. Ein Probespritzgang an einer unauffälligen Stelle bringt Übung und macht ein mit dem Spritzwerfer vertraut. Gespritzt wird von oben nach unten, es werden immer gleichmäßige Drehbewegungen durchgeführt.Aus eigener Erfahrung ist ein zweimaliges spritzen der Fläche sinnvoll und bringt ein gutes Putzbild. Das richtet sich aber auch nach der Größe der Putzkörnung.
Bedeutet: einmal die Rüstlage spritzen und danach nochmals eine “Spritzoberschicht” aufspritzen.Das Entfernen der Abklebematerialien sollte nach einem Tag geschehen da sonst frische Putzreste die fertige Fassade beschädigen könnten.

Die Kellerdämmung

Wenn man sein eigenes Heim umgestaltet und renoviert, sollte man nicht mit Materialien geizen und das Haus gleich auf den neusten Stand bringen. Ansonsten kann Geld was man beim Kauf der Materialien anscheinend gespart hat ganz schnell über die Jahre hinweg durch den verbrauch verschwinden und somit insgesamt mehr kosten als teuere Materialien.

So sollte man beim Umbau des Kellers nicht nur auf Dinge wie den Kellerlichtschacht achten, sondern auch auf die Dämmung des Kellers um Energiekosten zu sparen und nichts zu verschenken.

Eine gedämmte Kellerdecke ist auf jeden Fall sehr wichtig. Zum einen geht es darum, die kalte Luft aus dem Keller nicht nach oben zu lassen. Dies kann sonst zum einen dazu führen, dass man mehr heizen muss um die kalte Luft von unten auszugleichen. Zum anderen hat man auch immer einen kalten Fußboden und kann nie barfuß in den eigenen vier Wänden herum laufen. Dies sollt vor allem in einem Haushalt mit Kleinkind bedacht werden, da diese die Welt vom Boden aus erkunden und somit über den Boden krabbeln und dort auch spielen.

Als Dämmstoff lässt sich sehr die Mineralwolle empfehlen. Diese hat den Vorteil, dass sie nicht brennbar ist. Das ist bei den immer wieder neu geregelten Brandschutzgesetzen von immensen Vorteil, da man dann nicht ständig Neuerungen durchführen muss. Zum anderen ist es durch die Nicht-Brennbarkeit auch einfach sicherer. Ein weiterer positiver Aspekt für die Mineralwolle ist der von ihre gegebene Schallschutz. So hört man im Keller nicht die Schritte aus dem Erdgeschoss und kann auch diesen Raum gut als weitere Wohnmöglichkeit nutzen.

Solch eine Dämmung kann sich in der Energiebilanz auf jeden Fall sehen lassen. So kann man damit immerhin Energiekosten von bis zu 25% einsparen.

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Raseneinfassung für saubere Kanten

panthermedia.net/Oliver Hoffmann

Wer sein eigenes Haus mit Grundstück hat der möchte natürlich das alles schön und gepflegt aussieht. Neben dem Garten mit den ganzen schönen Pflanzen wird dabei vor allem dem Rasen oberste Priorität zugesprochen. So soll dieser immer schön gemäht sein und am besten über eine angemessene Dichte und Länge verfügen. Moos sollte natürlich auch keins dazwischen sein, sodass man jeden einzelnen Grashalm wunderbar erkennen kann.

Problematisch wird das Rasen mähen meistens an den Stellen, wo der Übergang zum Weg oder zu anderen Blumenbeeten ist. So möchte man einen schönen Rasenabschluss an der Kante haben, da es schlampig aussieht wenn einzelne Grasbüschel über die Kante hinweg wuchern und ins Beet eindringen. Doch wie schließt man diese Kante am besten ab?

Die altbewährteste Methode müsste das Abstechen der Rasenkante sein, sodass ein schmaler Graben zwischen Rasenfläche und Beet bzw. Weg entsteht und somit das herüberwachsen verhindert. Doch dies hat den Nachteil, dass man oft beim Rasenmähen mit dem Rad in diesen Graben rutschen kann und sich dadurch der Rasenmäher schräg stellt und einen hässlichen tiefen Kreis in den Rasen schneidet.

Um dies zu verhindern gibt es in vielen Baumärkten oder Gartencentern spezielle Raseneinfassungen für die verschiedensten Formen und Materialien. Diese sind nicht ganz preiswert, aber dafür auch umso praktischer. Davon abgesehen wirken sie auch viel stilvoller als solch ein provisorisch gegrabener Graben.

Eine kostengünstige Alternative zu den Rasenkantensteinen sind einfache Pflastersteine. Von diesen kann man sich kleine sogenannte “Brötchen” besorgen, die von ihrer Größe her perfekt zum Rasenabschluss passen. Diese Steine haben den Vorteil, dass beim Mähen nichts mehr schief gehen kann und man somit nicht mehr so vorsichtig sein muss und sich nach dem Mähen unnötig ärgert.

Sichtschutz im Garten

Wer einen Garten oder eine Terrasse besitzt und sich vor unerwünschten Blicken schützen möchte, der sollte sich über einen Sichtschutz informieren. Dieser kann zum Beispiele aus Kunststoff oder Bambus bestehen.

Sichtschutz aus Kunststoff

Der Vorteil eines Sichtschutzes aus Kunststoff liegt auf jeden Fall darin,dass es unzählige Farben und Formen gibt. Außerdem ist er leicht zu reinigen und witterungsbeständig. Somit besitzt dieser Sichtschutz eine sehr lange Lebensdauer. Der Vorteil der langen Lebensdauer ist allerdings gleichzeitig auch ein Nachteil. Denn die Unverrottbarkeit macht diesen Sichtschutz ökologisch gesehen zu einem Produkt, der als Müll bestehen bleibt und nicht wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt wird.

Sichtschutz aus Bambus

Wer lieber auf ökologisch wertvolle Materialien setzt, der entscheidet sich für Bambus als Material. Diese natürliche Material aus Fernost verrottet zwar mit der Zeit, gliedert sich somit aber wieder in den Kreislauf der Natur ein. Außerdem ist er aufgrund seiner sehr langen Bambushalme als Sichtschutz hervorragend geeignet. Die Halme des Bambus können etliche Meter lang werden. Für den Einsatz auf Terrasse oder im Garten, gibt es inzwischen viele verschiedene Formen. Ob als Bambusrohr,Bambusmatte oder als Rollzaun, den gestalterischen Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.Auch gibt es inzwischen viele Fachbetriebe, welche Sichtschutze aus Bambus vertreiben.

 

Vorteile von Laminatböden

Seit ungefähr 15 Jahren warten Laminatfußböden nun schon auf dem Markt, um in die Zimmer von Häusern und Wohnungen zu kommen. Anfangs noch schleppend verkauft, sind die heute eine fest integrierte Alternative gegenüber klassischen Fußböden aus Parkett oder Stein. Dabei überzeugten nicht nur Optik sondern auch Eigenschaften des Bodenbelags.. Dieser Trend ist auch auf internationaler Ebene zu sehe.

Die Kratzfestigkeit ist ein besonderes Merkmal der Laminatböden. Weder Kratzer, Schläge noch Möbelbeine können die Oberfläche dieses Bodenbelages beschädigen. Auch sind diese Böden besonders lichtbeständig und verfärben oder bleichen auch nach langer Sonneneinstrahlung nicht aus.

Bei Stößen und Druckbelastungen zeigt der Laminatboden eine eben solche Festigkeit. Bei Tests wird der Boden nach Europanorm mit einer Kugel auf seine Stoßfestigkeit überprüft und erweist sich dabei als widerstandsfähig gegen jegliche Belastungen.

Eine Besonderheit hierbei ist auch, dass Stuhlrollen ohne Schäden zum Einsatz kommen können, da Laminat dafür äußerst geeignet ist. Und auch Kinder finden ihre Freude an dem pflegeleichten Material, da ihm Fingerfarben, Schokolade, aber auch Wachsmalkreide oder Knete nichts anhaben können. Robust und Pflegeleicht zeigt er sich als solide Grundlage, um ausgelassen zu spielen.

Laminatfußboden lässt sich leicht reinigen, da sich Staub und Schmutz auf der glatten Oberfläche nur schwer festsetzen können. Kräfteraubendes Scheuern und Schrubben ist hier deshalb nicht vonnöten, sondern der regelmäßige Einsatz von Staubsauger oder Besen reicht hier vollkommen.

Bei stärkeren Verschmutzungen hilf ein nebelfeuchtes Tuch mit möglichst wenig Wasser und der Schmutz lässt sich bei Bewegen längs die Paneele entlang, schnell aus der feinen Oberfläche entfernen. Auf einen Wischmob sollte verzichtet werden, da der zu viel Wasser abgibt. Dabei nur wenig Reinigungsmittel benutzen und auf Schmierseife, Kernseife oder Scheuermittel verzichten. Klares Wasser verwenden und die feuchten Stellen mit einem Tuch trocken reiben.

Glücklicherweise werden Kunststoffe auf PVC-Basis oder organische Lösemittel für die Herstellung von Laminat nicht verwendet, weshalb die Emissionen nicht gesundheitsgefährdend sind.

Sinnvoller Sonnenschutz

Sommer,Sonne und tolles Wetter. Doch bei hohen Temperaturen fühlt man sich in der eigenen Wohnung teilweise wie im Brutkasten. Um dies zu vermeiden, lohnt es sich mit Rollläden,Markisen und guten Jalousien einen effektiven Sonnenschutz zu errichten.

Damit man an heißen Tagen nicht zu Hause wegschmilzt, gibt es verschiedene Varianten das Haus vor Überhitzung zu schützen. Die natürliche Möglichkeit bieten große Laubbäume, die im Sommer Schatten spenden und im Winter das Licht herein lassen. Eine andere Möglichkeit,welche aber schon beim Bau bedacht werden muss, ist ein großer Dachüberstand, der die Fensterflächen vor Überhitzung schützt.

Sollte man diese beiden Möglichkeiten nicht nutzen können, gibt es z.B. den Klassiker der Markise,welche man selbst an schrägen Dächern oder vor großen Fensterflächen anbringen kann. Die Erweiterung hierfür stellt die Markisolette dar. Bei diesem Sonnenschutz ist der untere Teil verstellbar und lässt sich somit genau dem Einfall des Lichts anpassen.

Eine gute Möglichkeit, um Wärme und Gleichzeitig Helligkeit abzufangen sind Rollläden. Sie haben außerdem den Vorteil,dass durch die Außenanbringung die Sonnenstrahlen schon vor der Glasscheibe abgefangen werden. Damit wird die Wärmestrahlung um ca. 75 Prozent reduziert,wohin gegen innen angebrachte Sonnenschutze, wie z.B. Jalousien und Rollos nur etwa ein Viertel der Wärme abfangen.

Deutlich moderner und bequemer sind natürlich motorisierte Rollläden. Einige Modelle passen sich sogar durch einen eingebauten Wettersensor den Wettergegebenheiten an und fahren dann selbständig aus oder ein.

Welcher Sonnenschutz der Richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab. Wichtig ist hierbei der Blend -und Hitzeschutz, der gewünschte Verdunkelungsgrad und natürlich der Preis,den man für dieses System ausgeben will.

 

Die Holzfassade

In Skandinavien sind sie schon lange Zeit allseits üblich und landschaftstypisch, und auch in Deutschland erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit: die Rede ist von Holzfassaden.

Die Möglichkeiten, die eine Holzfassade unter architektonischen Gesichtspunkten bietet, sind vielfältig. Verwendet wird meist nordische Fichte oder sibirische Lärche, aber auch die einheimische Kiefer und Douglastannen sind geeignete Holzarten. Üblich ist hier in Deutschland zudem eine vorgehängte hinterlüftete Verschalung. So wird der Fertigbau trocken gehalten sowie die Wärme- und Schalldämmung verbessert. Außerdem wird das Holz, sollte es einmal ordentlich eingeregnet worden sein, auch schnell wieder trocken. Was die Konstruktion angeht, so kommt zunächst die Stülpschalung in Betracht. Hier werden die Bretter waagrecht auf der Unterkonstruktion befestigt. Das jeweils nächsthöhere Brett “stülpt” sich über das nächstuntere. Das Wasser kann auf diese Weise problemlos ablaufen. Daneben gibt es auch die Boden-Deckel-Schalung. Hier werden die Bodenbretter senkrecht und mit Zwischenraum untereinander auf die Unterkonstruktion genagelt. Im Anschluss werden die Zwischenräume durch Dackelbretter überdeckt.

Übrigens, auch der Altbaubesitzer kann seine unansehnlich gewordene Fassade aus Putz oder Klinker mit einer Holzfassade aufwerten. Und für alle gilt: mit den unzähligen Farbtönen von Holzschutz-Lasuren oder mit deckenden Farben lassen sich variationsreiche, fröhliche Akzente setzen.

Ein bunter Anstrich für die Holzfassade

Der nordische Charm hat auch Deutschland fest im Griff. Immer verbreiteter sind die typischen Holzhäuser mit buntem Fassadenanstrich. Viele Hausbesitzer entscheiden sich immer häufiger für einen Holzbau aufgrund des natürlichen Materials. Holz ist ein sehr warmer Baustoff und strahlt somit sehr viel Ruhe aus und versprüht eine gemütliche Atmosphäre.

Allerdings benötigt eine Holzfassade die richtige Pflege. Sie ist sehr viel anspruchsvoller als eine Fassade aus Beton. Um sie witterungsfest zu machen braucht eine Holzfassade den richtigen Anstrich. Die meisten Fassaden strahlen immer noch in sattem weiß, doch immer häufiger werden nun auch bunte, sehr auffällige Farbanstriche gewählt. Vor allem das typische schwedenrot ziert immer öfter unsere Häuser.

Es ist wichtig, ganz gleich für welche Farbe man sich entscheidet, dass die Lasur wichtige Eigenschaften mit sich bringt die vor Wind, Kälte, Hitze und Regen schützen. Die Witterung lässt das Holz der Fassade sonst schnelle ehr schäbig aussehen und das Haus wird abgewertet. Holz an Häusern gilt als besonderes dekorativ, deswegen sollte man es auch gut pflegen um seine Schönheit dauerhaft erhalten zu können.

Um den perfekten nordischen Stil kreieren zu können sollte man sich für Farbtöne wir rot, Gelb, taubenblau oder grau entscheiden. Querstreben und Balken an nordischen Häusern werden passend dazu meist in weiß gehalten.

Ein Anstrich mit dem richtigen Lack kann einen Schutz bis zu zehn Jahren liefern. Um eventuelle Verfärbungen des Lacks durch die natürlichen Inhaltsstoffe des Holzes zu vermeiden ist unbedingt zu empfehlen zum Schutz einen Unterlack aufzutragen. Auch zu einem doppelten Anstrich wird unbedingt geraten.

Es lohnt sich auf jeden Fall ein hochwertiges Produkt für den Anstrich zu verwenden. So hat man wirklich lange Freude an der Fassade und ein neuer Anstrich der sonst alle paar Jahre auf einen zu kommt lässt sich hinaus zögern. Mit den richtigen Farbkombinationen bekommt jedes haus eine ganz persönliche Note verliehen die sich viel Freude mit sich bringt, und das bei jedem Anblick!

Verblendersystem

Der stetige Tropfen höhlt den Stein, lautet ein Sprichwort. Wasser ist nicht nur eine lebendige, sondern hat auch eine zerstörerische Kraft. Es kann auch am Eigenheim beachtliche Bauschäden verursachen. Dringt Feuchtigkeit in das Mauerwerk ein, weil die Schutzhaut des Hauses Schäden aufweist, dann bietet das Haus der Witterung keinen Widerstand mehr. Kleine Risse können großen Schaden verursachen. Frost setzt sich dringt in das Mauerwerk ein und lasst den Putz und das Mauerwerk porös werden. Um dem entgegen zu wirken, muss das Haus neu verputzt werden. Ein neuer Außenputz ist allerdings mit hohen Kosten verbunden. Deshalb bevorzugen Hausbesitzer eine kostengünstigere Lösung, die Fassade und Haus dauerhaft schützt.

So einen Schutz bietet Delport mit dem Flachverblender-Element-System. Die Flachverblender von Delport werden gleich in einem Packet von 36 Klinkersteine verlegt. Durch ein Armierungsgewebe werden sich auf der Rückseite zusammengehalten. So muss nicht jeder einzelne Klinkerstein in das Klebebett gedrückt werden, das spart Zeit und ist weitaus präziser.

 

Doch nicht nur den klassischen Klinkerstein gibt es von Delport. In Form und Farben steht dem Hausbesitzer eine große Vielfalt zur Verfügung. Die Verblender sind elegant und haben eine sehr geringe Auftragsstärke. Mit einer Stärke von nur acht Millimeter dicke, sind sie auch für den Wohnraum geeignet. Die Farben reichen vom roten Klinkerstein über ein modernes Grau hin zu warmen Beigestein. Das Format reicht vom klassischen Hollandstil bis hin zur Bruchsteinstruktur, wie sie bei Klinkermauerwerken verwendet wird.

Hinterlüftete Fassadenkonstruktion

Bei der Sanierung ihrer Außenfassade ist die sogenannte vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) eine Variante, die einen besseren Wärmeschutz bietet und eine auch optisch ansprechend ist. Eine andere Methode ist die vorgesetzte Fassade.

Die VHF wirkt zunächst sehr schlicht, aber in der Tat handelt es sich um einer sehr komplexe Konstruktion: Zunächst muss auf die Außenwände des Gebäudes eine waagerechtes Trägerwerk angeschraubt werden. Welche Stärke die Unterkonstruktion hat, bestimmt auch die Dicke der Dämmung. Die Zwischenräume werden anschließend mit den Wärmedämmplatten gefüllt, die entweder mit einem speziellen Leim angeklebt werden oder mechanisch angebracht werden. In der Regel sind mineralische Dämmstoffe wie Glasfaser- oder Steinwolle das geeignetste Material. Anschließend wird die waagerechte Unterkonstruktion durch senkrechte Konterlattung ergänzt. Raum zwischen dieser Konstruktion bleibt frei, damit sich hier die Luft sammeln und zirkulieren kann. Feuchtigkeit wird so effizient verhindert und entstandene Bau- oder Nutzungsfeuchtigkeit wird zuverlässig abgeleitet. Für eine stetige Belüftung sorgt ein Eingang aus einem feinmaschigen Netz am unteren Ende der Konstruktion. Oben wird ebenfalls ein Lüftungsgitter als Ausgang angebracht, so dass durch die zirkulierende Luft die Feuchtigkeit aus dem Inneren des Hauses abgewehrt bzw. abgeleitet wird. Ganz am Ende wird die Konstruktion mit neuen Sichtelementen abgedeckt. Dabei sind sehr vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten denkbar, dank der zahlreichen Baustoffe. Neben den klassischen Versionen aus Holzstoffen gibt es eine Vielzahl von Platten aus Kunststoff mit ganz verschiedener Prägung, die beispielsweise eine Klinkerfassade nachahmt. Aber auch mineralische Platten aus Quarzsandstein sind eine schöne Alternative. Preislich muss man allerdings mit etwa 90 Euro pro Quadratmeter rechnen (inklusive Montage).

Der stolze Preis klingt weniger hoch, wenn man sich den Preis für die vorgesetzte Alternative anschaut. Diese Alternative zur VHF bietet zwar eine sehr stabile, robuste Fassade, aber fordert auch eine sehr anspruchsvolle Konstruktion und einen hohen Preis.