Artikel-Schlagworte: „Boden“
Holzdielen abschleifen
Wer alte Dielen- oder Parkettböden zu Hause hat, weiß um den historischen Charme dieser Boden-Arten. Selbst wenn die Beläge schon ein einem schlechten Zustand sind, lohnt es sich aber immer noch sie zu renovieren. Selbst nach über 50 Jahren und zahlreichen Farb-, Wachs- und Linoleumschichten darüber, kann man mit ein bisschen Arbeit die alten Dielen wieder auf Hochglanz bringen.
Wenn man so einen Boden wieder herrichten will und die Dielen abschleifen, muss man zunächst, die alten Beläge vorsichtig entfernen. Dann bessert man die defekten Dielen aus tauscht sie im Notfall auch aus. Kontraste zwischen alten und neuen Dielen können dabei bewusst als Stilmittel eingesetzt werden. Bei Schleiftechnik und Oberflächenprodukten sollte man sich auf gut aufeinander abgestimmte Produkte verlassen, wie zum Beispiel von Overmat Industries.
Dann kommt es auf den richtigen Schliff an am besten arbeitet man mit verschiedenen Arten von Schleifern. Für das grobe ein Walzenschleifer, für Fußbodenränder, -nischen und -ecken ein kleineres Gerät wie der “Sideboy R.S.1750/30″. Und für den letzten Feinschliff kann zum Beispiel ein “Woodboy- Tellerschleifgerät” verwendet werden.
Anschließend muss noch geölt und gewachst werden am besten mit einer Kombination aus Hartöl und Heißwachs frei von Lösemitteln. Dann noch einmal drüber schleifen und fertig ist der historische Boden mit neuem Feinschliff.
Vinyl – Der etwas andere Bodenbelag
Das tolle an elastischen Kunststoffbelägen für den Boden ist definitiv ihre Vielfältigkeit im Aussehen, es gibt so viele raffinierte Dekore zur Auswahl, ob Holz, Stein oder Fliesenoptik. Deshalb kann man die vielfältigen Vinylböden auch in jedem Wohnbereich einsetzen und insbesondere in Räumen mit extremen Anforderungen wie Küche, Flur, Kinderzimmer oder Bad
Außerdem ist das Verlegen der Kunststoffböden extrem leicht ob von der Rolle oder kommen oder als Einzelplatten. Die Böden haben meist eine PVC-Verschleißschicht von etwa einem halben Millimeter und darunter eine Schaumschicht, die ein angenehmes Trittgefühl und die Schalldämpfung garantiert. Wer die Lebensdauer so lange wie möglich halten will sollte die Beläge vor allem gut befestigen, also in großen Räumen am besten vollflächig mit einem Kleber und in kleinen, wenig frequentierten Räumen mit doppelseitigem Klebeband an. Wenn man die Böden mit einem wasserfesten Kleber fixiert, sind sie auch im nu komplett badtauglich
Das schöne an Vinylböden ist außerdem der extrem geringe Pflegeaufwand: einfach feucht aufwischen, fegen oder absaugen. Eine Grundreinigung ist erst nach längerer Nutzung notwendig, dabei sollte man allerdings darauf achten keine alkalischen Reiniger zu verwenden, da diese den Boden matt machen.
Nur eienn Nachteil gibt es, denn um die Böden so schön elastisch zu bekommen, müssen dem Kunststoff Weichmacher beigemischt werden. Diese sin allerdings erhbelich in Verruf geraten gesundheitsschädigend zu sein. Auch andere Substanzen wie zum Beispiel Asbest, Formaldehyd, Cadmium und Blei können darin stecken. Allerdings verwenden inzwischen die meisten Hersteller Rohstoffkombinationen, die nach heutigem Wissensstand frei von solch bedenklichen Inhaltsstoffen sind.
Parkett abschleifen – Harte Arbeit die sich lohnt
Eine neue Versiegelung oder Ölung des Parkettbodens ist eine schöne Sache, jedoch im Vorfeld mit einer Menge Arbeit verbunden.
Davor muss das Parkett nämlich vier oder fünf mal abgeschliffen werden, damit der alte Lack entfernt ist. Man nimmt normalerweise Bänder mit 24er, 36er, 60er und 100er-Körnung. Man fängt mit Korn 24 an, wonach alle Überstände und Farbreste entfernt sein sollten. Die Schleifgänge danach dienen dazu die Riefen des ersten Schliffs zu entfernen und die Oberfläche zu glätten.
Es wird von links nach rechts geschliffen, damit das Rad, welches außerhalb des Schleifbereichs der Walze läuft, in der zweiten Spur über schon geschliffenen Boden fährt. Man fährt die Maschine vorwärts und zieht sie dann auf der selben Spur langsam wieder zurück. Es geht weiter auf der nächsten Spur, die eine halbe Walzenbreite versetzt ist.
Weil man keine Vertiefungen in den Boden schleifen möchte, muss die Walze am Anfang und Ende jeder Spur kurz angehoben und nachdem man die Richtung oder die Spur gewechselt hat, wieder abgelassen werden. Da man hinter der Maschine herläuft bleibt der Boden an der Wand etwa einen Meter breit ungeschliffen. Diesen Bereich bearbeitet man in entgegengesetzter Richtung zur bisherigen Spur.
Für die verbleibenden Ränder braucht man dann einen Tellerrandschleifer. Die Ecken kann man mit einem Dreiecksschleifer bearbeiten oder per Hand.
Am Ende wird der Boden ordentlich gefegt oder gesaugt. Die Schleifreste sollte man nicht drinnen aufbewahren, da sie leicht entzündlich sind.
