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Biogas nutzen
Die Wahl der Energiequelle ist für jeden Hausbesitzer von zunehmender Bedeutung. Eine Alternative zum Erdgas ist zum Beispiel das umweltfreundliche Biogas. Doch man sollte immer zuerst die Preise vergleichen.
Biogas ist noch relativ jung als Energiequelle aber Hausbesitzer und Mieter können von einer Umstellung profitieren denn diese Energieform ist nicht nur umweltfreundlich, da der CO2-Ausstoß gemindert wird, sondern lohnt sich auch preislich da Biogas durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert wird.
Die regenerativen Rohstoffe für eine Biogasanlage können vielerlei Natur sein, es kommen insbesondere Bioabfälle infrage, also Speisereste, Klärschlamm, Gülle, Mais, Zuckerrüben, Pflanzenreste oder auch bestimmte, eigens für diesen Zweck produzierte Energiepflanzen. All diese Rohstoffe vergären dann in den Fermentern zu einem brennbaren Gas welches anschließend in elektrische Energie umgewandelt werden kann. Außerdem kann das Biogas auch zusätzlich in Erdgasnetz einzuspeisen. Da der technische Aufwand allerdings immens ist, lohnt sich das nur bei größeren Anlagen
Allerdings sollten Verbraucher, die 100 Prozent Biogas suchen, aufpassen, da Anbieter häufig damit locken aber meist nur Erdgas mit Beimengung von Biogas anbieten. Immerhin ist das emissionsarme Erdgas ein fossiler Energieträger mit dem vergleichsweise geringsten CO2-Ausstoß. In jedem Falle lohnt es sich aber im Geldbeutel da auch schon die Beimischung von Biogas durch das EEG gefördert wird. Des weiteren sollte man vorher immer die Anbieter und ihre Preise vergleichen. Am besten auf kostenlosen Seiten im Internet.
Die Kellerdämmung
Wenn man sein eigenes Heim umgestaltet und renoviert, sollte man nicht mit Materialien geizen und das Haus gleich auf den neusten Stand bringen. Ansonsten kann Geld was man beim Kauf der Materialien anscheinend gespart hat ganz schnell über die Jahre hinweg durch den verbrauch verschwinden und somit insgesamt mehr kosten als teuere Materialien.
So sollte man beim Umbau des Kellers nicht nur auf Dinge wie den Kellerlichtschacht achten, sondern auch auf die Dämmung des Kellers um Energiekosten zu sparen und nichts zu verschenken.
Eine gedämmte Kellerdecke ist auf jeden Fall sehr wichtig. Zum einen geht es darum, die kalte Luft aus dem Keller nicht nach oben zu lassen. Dies kann sonst zum einen dazu führen, dass man mehr heizen muss um die kalte Luft von unten auszugleichen. Zum anderen hat man auch immer einen kalten Fußboden und kann nie barfuß in den eigenen vier Wänden herum laufen. Dies sollt vor allem in einem Haushalt mit Kleinkind bedacht werden, da diese die Welt vom Boden aus erkunden und somit über den Boden krabbeln und dort auch spielen.
Als Dämmstoff lässt sich sehr die Mineralwolle empfehlen. Diese hat den Vorteil, dass sie nicht brennbar ist. Das ist bei den immer wieder neu geregelten Brandschutzgesetzen von immensen Vorteil, da man dann nicht ständig Neuerungen durchführen muss. Zum anderen ist es durch die Nicht-Brennbarkeit auch einfach sicherer. Ein weiterer positiver Aspekt für die Mineralwolle ist der von ihre gegebene Schallschutz. So hört man im Keller nicht die Schritte aus dem Erdgeschoss und kann auch diesen Raum gut als weitere Wohnmöglichkeit nutzen.
Solch eine Dämmung kann sich in der Energiebilanz auf jeden Fall sehen lassen. So kann man damit immerhin Energiekosten von bis zu 25% einsparen.
Passivhäuser als Wegweiser in die Zukunft
In Neu-Isenburg wird mit der Eröffnung der Ausstellung „Passivhaus – das Haus der Zukunft“ wieder einmal der Fokus auf die Themen Energiesparen und Klimaschutz gelenkt. In der Ausstellung wird anschaulich vermittelt was die Passivhäuser mit ihrer konsequenten Wärmedämmung leisten.
Der Bürgermeister der Stadt, Herbert Hunkel, eröffnete die Ausstellung am Mittwoch, den 20. April um 10 Uhr. Die Diplom- Soziologin am Institut Wohnen und Umwelt in Darmstadt, Ulrike Hacke, hielt den Einführungsvortrag. Sie hat sich mit konkreten Fragestellungen zum Wohnen in einer Passivhaus-Siedlung beschäftigt, im Rahmen einer praxisnahen Untersuchung.
Bürgermeister Hunkel ist Stolz auf das Engagement der Stadt im Bereich des nachhaltigen Klimaschutzes und berichtete von der im letzten Jahr durch die Stadt unterzeichneten Charta „100 Kommunen für den Klimaschutz“. Im Rahmen dieser wird nun fachübergreifend an einem Aktionsplan gearbeitet der „die bisherigen erfolgreichen Bemühungen um den Klimaschutz noch verstärken soll.“, so Hunkel.
Dies geschieht auf verschiedenste Weise und in verschiedensten Bereichen. Wichtig sind unter anderem der Ausbau regenerativer Energien, die Energieeffizienz und das konsequente Energiesparen. In Neu-Isenburg konzentriert sich das vor allem auf den Ausbau des Solarpotentials. Ein weiterer Schritt ist die Gründung der Energiegenossenschaft in der sich BürgerInnen direkt an Projekten regenerativer Energieerzeugung beteiligen können. Dabei steht die Umrüstung der Dächer des Dienstleistungsbetriebes mit Hilfe einer Photovoltaikanlage im Vordergrund sowie die grundlegende energetische Sanierung des Rathauses, die gerade begonnen hat.


