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Das Tchibo-Haus im Test
Tchibo bietet ja immer alles an, doch jetzt gibt es noch eine Erweiterung der Produktpalette. Ab sofort kann man bei Tchibo nämlich auch ganze Häuser kaufen! Ab sofort gibt es ein masives Fertighaus von einem externen Unternehmen im Shop zu kaufen. Stiftung Warentest hat dieses Angebot mal genauer unter die Lupe genommen.
Erhältlich ist das Tchibo-Haus in drei Varianten. Die günstigste kommt auf einen Preis von 170.000 Euro, was schon eine ganze Stange Geld ist. Dieses Modell bietet 158 Quadratmeter Wohnfläche an, DAs Grundstück muss man wie üblich bei Fertighäusern natürlich noch zusätzlich kaufen. Auch eine Unterkellerung ist in diesem Preis nicht mit enthalten.
Schön ist dass das Tchibo haus mit den neusten Energiestandards ausgestattet ist. Denn das haus versorgt sich komplett über erneuerbare Energien. Es gibt eine Solaranlage auf dem Dach und die Heizung wird durch eine Wärmepumpe betrieben. Auch gute Isolierungen und Dämmungen sollen dafür sorgen dass dieses Haus mindestens 30 Prozent weniger Energie verbraucht als eines mit vergleichbarer Größe. Dank dieser Nutzung der Energie könnten künftige Besitzer sogar Subventionen vom Staat oder der KfW erhalten.
Das klingt zunächst ein Mal alles sehr gut, doch es ist wie immer leichter gesagt als getan. Für die Erdwärmepumpe muss ein insgesamt 60 Meter tiefes Loch gebohrt werden. Dieser Einbau muss natürlich von einer Behörde genehmigt werden. Auch hier liegen sämtliche GEbühren und zusätzliche Kosten wieder beim künftigen Eigentümer.
Das Problem liegt also ganz klar auf der Hand, wer sich für dieses Haus entscheiden sollte muss mit sehr hohen und unkalkulierbaren Kosten rechnen. Das ist sehr Schade denn die Grundidee war ja gar nicht mal so übel. Für Tchibo ist nur zu hoffen dass sie mit diesem Angebot weiterhin ihr Gesicht wahren können.
Versicherungen für Fertighäuser
Die Versicherung eines Hauses ist ein wichtiger Aspekt beim Hausbau und wird leider viel zu oft unterschätzt. Die Wahl der richtigen Versicherungen ist ein entscheidender Faktor, doch oft fällt diese nicht all zu leicht.
Welche Versicherungen benötigt man als Bauherr überhaupt?
Als erstes zu nennen ist die Gebäudeversicherung, da die Immobilie den höchsten Wert darstellt. Doch diese Versicherung deckt nur Schäden durch Hagel, Sturm, Wasser und Feuer ab. Zu beachten ist beim Vertragsabschluss, dass Nebengebäude wie Garagen direkt im Vertrag aufgeführt werden, sonst wird beim Schadensfall der Nebengebäude nicht gezahlt.
Eine weitere zu empfehlende Versicherung ist die Glasversicherung. Gerade in modernen Häusern, wo oftmals viel Glas verarbeitet wird, bietet sich diese Versicherung an, denn Glas ist ein teurer Baustoff.
Die Haftpflichtversicherung ist neben der Gebäudeversicherung die wichtigste Versicherung für das Haus. Im Falle eines Einbruchs oder zum Beispiel eines Wasserschadens, springt die Versicherung ein und zahlt den zerstörten Wert. Besonders bei teuren Elektro-Geräten ist diese Versicherung unumgänglich.
In bestimmten Gegenden sollte sich auch gegen Hochwasser versichert werden, weil solche Schäden oft das finanzielle Aus bedeuten.
Selbst beim Bau gilt es einige mögliche Gefahren zu versichern, die Bauherrenhaftpflichtversicherung sichert den Bauherren bei plötzlich auftretenden Kosten ab, die bei Bauarbeiten schnell auftreten.
Besonders wichtig beim Bau des Hauses ist die Bauhelferunfallversicherung. Wenn Freunde oder Verwandte mit anpacken, bedeutet das zwar, dass sie freiwillig arbeiten, trotzdem ist allein der Bauherr für die Sicherheit der Helfer verantwortlich. Mit dieser Versicherung ist jeder Unfall abgesichert.

