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Übersicht über verschiedene Haustypen
Jeder hat unterschiedliche Vorstellungen über das Wohnen. Einer könnte niemals in einem Reihenhaus wohnen, der andere würde sich über die engere Nachbarschaft freuen. Hier werden die verschiedenen Haustypen vorgestellt.
Das Fertigbauhaus hat die Vorteile, dass es eine kostengünstige Bauweise darstellt und vom Wetter unabhängig ist. Der Bau erfolgt schnell, da die Handwerker nicht aufeinander gewesen sind. Auch sind individuelle Wünsche zum Teil möglich.
Inzwischen werden auch Energiesparhäuser zur Genüge angeboten. Dabei handelt es sich um Häuser, die unter den geforderten maximalen Wärmeenergieverbrauch liegen. Diese Häuser werden von der KFW oft mit sehr günstigen Krediten gefördert.
Bei einem Baubetreuungsobjekt engagieren Sie einen Baubetreuer, der entweder die Pläne eines Architekten oder eigene verwendet. Dabei wird für die Dienstleistung ein Festpreis vereinbart. Dafür arrangiert der Betreuer alles um den Bau herum: Die Handwerker, Bauherren, etc.
Bei einem Architektenhaus werden nahezu alle Ihre Wünsche erfüllt. Der Architekt setzt nach gemeinsamen Besprechungen Ihre Vorstellungen um, und ist für die Betreuung während des Baus zuständig. Es macht immer Sinn einen lokalen Architekten für den Bau zu nehmen, da dieser auch viele Kontakte zu Handwerkern, etc. hat. Allerdings ist diese Variante einer der teueren.
Bei Niedrigenergiehäusern handelt es sich um Häuser, die höchstens 70 Kilowattstunden Heizwärmebedarf pro Jahr und Quadrameter haben. Je niedriger der Energieverbrauch ist, desto teuerer wird die Herstellung des Hauses sein.
Wie der Name schon sagt, wird das Holzhaus überwiegend aus Holz gebaut. Dabei wird zwischen einem Bollholzhaus und einem Blockhaus unterschieden. Das Blockhaus wird aus übereinander gestappelten Baustämmen gebaut.
Neben der Eigentumswohnung bietet das Reihenhaus günstiges Wohnen. Neben geringeren Heizkosten hat man auch die Vorteile der niedrigen Erschliessungskosten und Anliegerkosten sowie der Möglichkeit ein kleineres Grundstück zu wählen.
Das Zweifamilienhaus eignet sich ausgezeichnet für ein gemeinsames Wohnen mit Verwandten. Bei Übereinstimmung mit der anderen Partei kann man das Haus ebenfalls individuell gestalten.
Das Einfamilienhaus bleibt nach wie vor die beliebteste Art zu wohnen. Damit hat man genügend Abstand zum Nachbarn und kann es individuell gestalten.
Das Generationshaus
Bereits über 500 Mehrgenerationenhäuser bundesweit zeigen, dass immer mehr Menschen nach neuen, innovativen Möglichkeiten suchen gemeinsam mit mehreren Generationen unter einem Dach zu leben. Dabei bieten sie, was der Name schon vermuten lässt. Einen Platz für Menschen verschiedener Generationen, nicht miteinander verwandter Menschen. Das können Großmütter und- Väter, alleinerziehende Mütter und Väter, Familien und Kinder sein.
Das oberste Prinzip dieser Projekte besteht dabei in der Freiwilligkeit. Neben innovativen Wohnprojekten sind mit Generationshäusern zuweilen auch Tagestreffpunkte für Menschen aus verschiedenen Generationen gemeint. Dort wird alles angeboten,was Menschen in ihrem Lebensumfeld stärkt. Sie entlasten Alleinerziehende und pflegende angehörige, bieten Beratung z.b. bei der Betreuung Demenzkranker oder helfen vor allem bei der Formen der flexiblem Kinderbetreuung. Dabei werden freiwillige aller Altersklassen mit einbezogen und stellen so gleichzeitig ein Begegnungszentrum,als auch eine bürgerschaftliche Bewegung mit viel Engagement dar.
Sollten sie überlegen in ein Mehrgenerationenhaus zu ziehen, dann wäre es günstig vorher öfters in einem Generationstreff gewesen zu sein und sich diese Entscheidung gut durchdacht zu haben. Denn natürlich träumen viele Menschen davon nicht allein in einem Haus zu wohnen, allerdings kann dies auch Schwierigkeiten und Streit mit sich bringen. Deshalb sollte sich die zukünftigen Bewohner vorher gut kennenlernen und Absprachen treffen. Themen können z.B. ein Haushaltsplan,Kinder-oder Altenbetreuung und gemeinsame Aktivitäten bzw. Privatsphäre sein.
