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Nachhaltiges Bauen: Alt und neu verbinden
Früher war alles besser, auch beim Hausbau, denken viele. Die massiven Bauernhäuser, die jahrzehntelang an der selben Stelle standen und jedem Wetter trotzen. Doch auch heute kann man noch so bauen, nämlich mit der Landschaft bzw. in diese integriert statt Fremdkörper zu schaffen.
Für Josef Eham steht Nachhaltigkeit beim Bauen und der Brückenschlag zwischen alter Tradition und modernem Wandel an erster Stelle. Er benutzt in seinem traditionsreichen Holzveredlungsunternehmen nur nachhaltige Materialien und will auch nachhaltig Bauen und das heißt nicht, dass modern automatisch mit Traditionen brechen muss.
Und dieses Konzept verwirklicht er auch an seinem Hof: „Ich wasche ihn einmal im Jahr“, erzählt er. Dadurch werden Vergrauungen entfernt und das Holz wird in seiner natürlichen Schönheit erhalten. Es hält trotz Rissen und wenn diese zu groß werden, wird lieber geflickt, statt neu gebaut.
Um die Nachhaltigkeit zu unterstützen gibt es viele naturbelassene Flächen rund um den Hof, es soll nur so viel Grund verbrauchen wie unbedingt notwendig.
Die Schreiner-Firma kann auf 25 Jahre Firmentradition zurückblicken und hat inzwischen 65 Mitarbeiter, darunter auch ein Innenarchitekt. Denn neben der Beratung für den äußeren Bau ist Ehams eigentlicher Job für seine Kunden der Innenausbau.
Es werden im Unternehmen ausschließlich maßangefertigte Einzelstücke nach individuellen Kundenwünschen hergestellt immer unter dem Credo der Kombination aus Tradition, Schlichtheit, Gemütlichkeit und Materialvarianten. „Ich mag es nicht verschnörkelt“, sagt er.
