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Passivhäuser als Wegweiser in die Zukunft

In Neu-Isenburg wird mit der Eröffnung der Ausstellung „Passivhaus – das Haus der Zukunft“ wieder einmal der Fokus auf die Themen Energiesparen und Klimaschutz gelenkt. In der Ausstellung wird anschaulich vermittelt was die Passivhäuser mit ihrer konsequenten Wärmedämmung leisten.

Der Bürgermeister der Stadt, Herbert Hunkel, eröffnete die Ausstellung am Mittwoch, den 20. April um 10 Uhr. Die Diplom- Soziologin am Institut Wohnen und Umwelt in Darmstadt, Ulrike Hacke, hielt den Einführungsvortrag. Sie hat sich mit konkreten Fragestellungen zum Wohnen in einer Passivhaus-Siedlung beschäftigt, im Rahmen einer praxisnahen Untersuchung.

Bürgermeister Hunkel ist Stolz auf das Engagement der Stadt im Bereich des nachhaltigen Klimaschutzes und berichtete von der im letzten Jahr durch die Stadt unterzeichneten Charta „100 Kommunen für den Klimaschutz“. Im Rahmen dieser wird nun fachübergreifend an einem Aktionsplan gearbeitet der „die bisherigen erfolgreichen Bemühungen um den Klimaschutz noch verstärken soll.“, so Hunkel.

Dies geschieht auf verschiedenste Weise und in verschiedensten Bereichen. Wichtig sind unter anderem der Ausbau regenerativer Energien, die Energieeffizienz und das konsequente Energiesparen. In Neu-Isenburg konzentriert sich das vor allem auf den Ausbau des Solarpotentials. Ein weiterer Schritt ist die Gründung der Energiegenossenschaft in der sich BürgerInnen direkt an Projekten regenerativer Energieerzeugung beteiligen können. Dabei steht die Umrüstung der Dächer des Dienstleistungsbetriebes mit Hilfe einer Photovoltaikanlage im Vordergrund sowie die grundlegende energetische Sanierung des Rathauses, die gerade begonnen hat.