Artikel-Schlagworte: „Regenwasser“
Die Regenwasserpumpe
Jedes Haus dass ein Sammelbecken für Regenwasser besitzt braucht natürlich auch die geeignete Regenwasserpumpe. Immerhin muss das gesammelte Wasser auch wieder aus dem Tank heraus. Grundsätzlich müssen solche Wasserpumpen immer hochwertig verarbeitet sein. Denn sonst gehen sie schnell kaputt, was in diesem Fall mit sehr viel Mühe verbunden ist. Außerdem sollte man beim Kauf darauf achten dass die Pumpe einen geräuscharmen Lauf hat. Des weiteren sollte man auf einen niedrigen Stromverbrauch achten, außerdem müssen die Materialien der einzelnen Bestandteile natürlich chemisch gesehen neutral gegenüber dem Stoff Wasser sein.
Gute Modelle sind so genannte mehrstufige Kreiselpumpen. Sie haben eine bessere Wrkung als einstufige Pumpen, verbrauchen nur das Minimum an Strom und haben von einem guten Hersteller auch eine gute Qualität. Man sollte doch bei solchen Bewässerungssystemen stets darauf achten dass kein Schmutzwasser in die Pumpe gerät. Doch wenn die komplette Anlage professionell installiert wurde wird das auch nie der Fall sein.
Dann muss man sich nur noch für ein Einsatzgebiet entscheiden. In jedem Fall ist es zu empfehlen den Wassertank zu beschichten. Dies geht am besten während des Baus mit einem Fermacell Trockenestrich, das schützt den Tank von Innen heraus.
Man kann dann die Pumpe entweder als Saugpumpe oder als Tauchpumpe verwenden wobei die Saugpumpe meistens im Keller sitzt und so leicht zugänlich ist. Anders ist das bei der Tauchpumpe, wie der Name schon sagt befindet sich diese Installation im Tank selbst, was den Zugriff bei einem Fehler natürlich nciht gerade vereinfacht.
Falls man sich selbst nicht genug auskennt emfpiehlt es sich in solchen Fällen immer einen Experten zu fragen. Denn ist die Pumpe einmal im Tank, bedarf es viel Arbeit wenn etwas nicht stimmt. Durch eine gute Beratung kann man sich viele Kosten sparen.
Tipps zur Regenwassernutzung
Der allgemeine Klimawandel hat uns vor allem eines gelernt. Wir müssen ökologisch und ökonomisch mit unseren natürlichen Ressourcen umgehen. Die ungewöhnlich langen Phasen der Regenlosen Zeit in den vergangenen Jahren hat uns dafür sensibilisiert, wie wichtig es ist verantwortungsvoll mit dem Wasser umzugehen. Auch im Privaten kann man mit der richtigen Technik Regenwasser sinnvoll nutzen.
Ein Regenwasseranlage beispielsweise nutzt das Regenwasser, das vom Hausdach und den Nebengebäuden gesammelt wird und in einen Speicherbehälter kanalisiert wird. Je größer der Tank, desto mehr Wasser kann gespeichert werden. Deswegen werden die großen Wasserspeicher, die zwischen 4.000 und 10.000 Liter fassen, in der Regel unter der Erde gelagert. Alternativ kann man auch einen Flachtank verwenden, der nicht in der Erde versenkt wird, aber der dafür mit höchstens 3.000 Litern auch wesentlich weniger Fassungsvolumen hat. Allgemein ist Regenwasser sehr lange lagerungsfähig, wenn man die Regenwasseranlage ordnungsgemäß einbaut und einige grundsätzliche Hygieneregeln beachtet. So sollte man ein zusätzlichen Schutz gegen Kanalgase und Ungeziefer einbauen sowie eine sichere Abschirmung gegen Lichteinfall.
Preislich sind Regenwasseranlagen sehr unterschiedlich erhältlich, abhängig von der Größe des Tanks und den jeweiligen lokalen Begebenheiten beim Einbau. Ganz grob sollte man aber mit rundt 4.000,- Euro kalkulieren. Der Einbau muss strengen Vorschriften folgen, so dass der Selbstbau für den Bauherren nicht einfach ist. Deswegen empfiehlt es sich bei der Installation grundsätzlich einen Fachmann zu Rate zu ziehen.
Doch die Installation wird sich bezahlt machen. Durchschnittlich verbraucht eine Person ca. 130 Liter an einem einzigen Tag. Mit einer Regenwasseranlage lassen sich durch die Nutzung des Regenwassers bei der WC-Spülung, beim Wäschewaschen, Putzen und der Gartenbewässerung bis zu 40 Liter von dem teuren Leitungswasser sparen. Aber nicht nur ökonomisch tragen sie zu einer Besserung ihres Geldbeutels bei, sondern leisten auch ökologisch einen wertvollen Beitrag bei der Sicherung der natürlichen Ressourcen.
