Artikel-Schlagworte: „Sicherheit“
Übersicht: Türen und Sicherheit
Eine Eingangstür ist vor allem für Sicherheit, Witterungsschutz und Wärmedämmung zuständig. Um energetische Vorteile zu erbringen, müssen sie luftdicht und gut gedämmt sein.
Heute kann man in einem großen vielfältigen Angebot von Türen auswählen, wobei vor allem Holz, Glas, Kunststoff und Metalle Verwendung finden. Besonders die Werkstoffe sowie Konstruktion und Verarbeitung einer Tür beeinflussen Einbruchschutz, Stabilität und auch den Brandschutz.Türen aus Glas mit Holz, Metall oder Kunststoff sind sehr beliebt, da sie Licht in den Raum fallen und Raumbegrenzungen kleiner wirken lassen. Kunststoff hingegen konnte sich erst in Verbindung mit Sicherheitsglas einen Platz auf dem Markt ergattern, da sie sich zunächst als recht weich und damit auch wenig belastbar herausstellten. Mithilfe von Stahl werden sie heute deshalb zu sehr robusten Rahmen und Blättern verarbeitet.
Der Klassiker unter den Eingangstüren besteht aus Holz. Die Anforderungen, was Dichtheit und Maßtoleranzen betrifft veränderte sich jedoch mit der Zeit, weshalb meist ein Funktionsrahmen aus Aluminium mit Massiv-Aufdoppelung genutzt wird, um Langlebigkeit und Nutzen zu verbessern.
Buntmetalle wie Kupfer, Messing oder Bronze sind sehr witterungsbeständig und werden vor allem auch wegen ihrer optischen Funktion zur Herstellung von Türen eingesetzt. Kupferbleche können beschlagen oder Zierelemente in Bronze gegossen werden. Besonders vorteilhaft für Statik, Mechanik, Korossionsbeständigkeit und Pflege, sind dabei auch Aluminium-Profilrahmen.
Ein Schloss mit Schließzylinder gehört heutzutage zur Standard-Ausstattung, um die Sicherheit einer Eingangstür zu gewährleisten. Auch das Material für Türblatt und Rahmen, Rahmenbefestigung, Bänder und Beschläge sind dafür wesentliche Faktoren. Dabei darf ein Schließzylinder nicht an der Außenseite der Tür überstehen und die Blenden nicht von außen abzuschrauben sein. Außerdem sollten im Rahmen aushebelsichere Türbänder, Mehrscheiben-Isolierverbundgläser, ein Türspion und ein Sperrbügel oder eine Kette zur Spaltsicherung angebracht werden. Unter Einhalten dieser entsprechenden Maßnahmen, finden Sicherheit und Optik zusammen.
Urlaubszeit = Einbruchszeit
Gerade in der Urlaubszeit werden Einbrecher von Wohnungen und Häusern magisch angezogen, denn die Chance ist groß, dass ihre Opfer fern der Heimat sind und sich die Einbrecher in aller Ruhe bedienen können. Damit es bei ihrer Rückkehr keine böse Überraschung gibt, sollten sie einige Tipps beachten.
Leerstehende Wohnungen und Häuser sind gerade zu eine Einladung für Einbrecher, deshalb sollten sie vor ihrer Abreise alles tun, um den Eindruck zu erwecken,dass sie nicht verreist wären. Mit Hilfe von freundlichen Nachbarn und ein paar technischen Tricks gelingt es ihnen sicherlich potentielle Langfinger abzuschrecken.
Ein überquellender Briefkasten ist immer ein Hinweis darauf, dass der Bewohner seit Tagen nicht zu Hause ist. Deshalb sollten hilfsbereite Nachbarn den Briefkasten täglich leeren. Außerdem wäre es hilfreich,wenn sie, falls vorhanden die Jalousien bei Gelegenheit hoch- und runterlassen. Haben sie elektrische Fensterläden, so leistet eine Zeitschaltuhr gute Dienste. Auch bei der Beleuchtung kann eine Zeitschaltuhr behilflich sein. Denn sie kann Abends zu einer bestimmten Uhrzeit die Lampen in der Wohnung an- und später wieder ausmachen, sodass wohl kein Einbrecher auf die Idee kommen wird, dass sie gerade im Urlaub sind. Wichtig dabei ist nur, dass die Nachbarn darüber informiert werden, damit sie nicht in guter Absicht die Polizei rufen,weil sie glauben, es wäre ein Einbrecher in ihrer Wohnung.
Bewegungsmelder sind außerdem eine gute Investition,denn sie schrecken ungewünschte Gäste meist ab. Alarmanlagen hingegen erwecken meist den Eindruck,dass es etwas wertvolles zu stehlen gäbe. Deshalb sollte man sich gut überlegen,ob sich diese Investition für einen lohnt. Auch können Bauder Dachsysteme gegen Einbrecher wirken. Am wichtigsten ist es jedoch,dass sie vor der Abreise alle Fenster und Türen fest verschließen,damit im Notfall die Haftpflichtversicherung für den Schaden aufkommt.
Einbruchsichere Fenster
Statistisch gesehen erfolgen die meisten Einbrüche über Fenster. Für erfahrende Einbrecher sind Fenster kein Hindernis mehr. Einfache Fenster bieten beste Einstiegsmöglichkeiten für Diebe, deshalb sollten Sie Ihre Fenster auf jeden Fall einbruchssicher machen.
Die einfachste und effektivste Lösung sind abschließbare Fenstergriffe. Diese bieten dem Einbrecher keine Möglichkeit, das Fenster aufzubrechen. Diese wirkungsvolle Methode kann nachgerüstet werden und kostet im Gegensatz zum kompletten Austausch der Fenster relativ wenig. Auch Sicherheitsglas hilft vor Einbruch. Gerade wenn die Besitzer im Urlaub sind, steigen Diebe oftmals durch die zerschlagenen Fenster ein. Wenn niemand im Haus ist, hört das Zerschlagen der Scheibe auch keiner. Besonders gefährdete Fenster sollten extra geschützt sein, beispielsweise mit einem Gitter vor dem Fenster oder einer Alarm-Drahteinlage, die mit einer Alarmanlage verbunden ist.
Besonders Kellerfenster und Lichtschächte sind beliebte Zugänge der Einbrecher. Dort sollten stabile Abdeckungen montiert werden. Diese Lichtschachtabdeckungen bestehen aus Glasstahlbeton und sind besonders sicher. Auch Gitterroste bieten Schutz vor unerwünschten Eindringlingen.
Auch Rolläden sind ungesichert kein Schutz für Einbrüche. Die Rolläden müssen feste Führungssschienen vorweisen und einen Schutz vor Hochschieben haben, dann bieten sie eine gute Sicherheit.
