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Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
Mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung können sie bares Geld sparen. Denn die Erfolgskriterien sind einfach. Belüftung bei geringem Stromverbrauch und gleichzeitige Kombinationsmöglichkeiten mit alternativen Energiequellen.
Dabei ist das Prinzip leicht zu erklären. Die Lüftung ist gleichzeitig auch die Heizung.Dabei wird die Luft durch viele Kanäle im Haus verteilt, wobei die verbrauchte Luft zur selben Zeit abgesaugt wird. Aber selbst diese Abluft wird noch weiter verwendet. Denn sie wird genutzt, um den frischen,kühlen Luftzustrom zu erhitzen und so auf eine angenehme Raumtemperatur zu bringen.
Der Wirkungsgrad einer guten Lüftungsanlage liegt dabei bei 90 Prozent in Kombination mit einem sehr geringen Stromverbrauch. Nur rund 10 Prozent der Luft müssen dann noch elektrisch nachgeheizt werden. Wer noch mehr sparen möchte, der verbindet noch einen Pufferspeicher mit der Lüftungsanlage, damit kann sogar noch sparsam das Brauchwasser erhitzt werden.
Bei der Kombination mit alternativen Energien, lässt sich besonders die Verzahnung mit Wärmepumpen unter der Erde oder die Nutzung der Solarthermie empfehlen.Damit erhält die Anlage noch ein “zweites Standbein” und wird zusätzlich noch effizienter.
Wie effizient die Anlage dann letztendlich ist, hängt von den Anschaffungs- und Wartungskosten ab und der Menge an elektrischer Energie, die noch zugeführt werden muss.
Allerdings muss vor der Anschaffung auch noch bedacht werden, dass eine Wärmerückgewinnungsanlage sich nur lohnt, wenn das Haus auch ausreichend gedämmt ist und nicht all zu viel Wärme nach außen entweichen kann.
Solartechnik auf dem Dach
Immer noch ist der Solarstrom eine aktuelle Methode zur Energiegewinnung im Eigenheim. Sonnenenergie ist umweltfreundlich, kostenlos und man kann damit sogar noch Geld verdienen. Wie ist das möglich?
Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Diese moderne Technik wandelt im Gegensatz zu alten Modellen die Sonnenenergie unmittelbar in elektrischen Strom um. Ein Wechselrichter wandelt dann den gewonnen Gleichstrom in Wechselstrom um, der so in das öffentliche Stromnetz zugefügt wird.
Seit 2009 liegt laut des Erneuerbare-Energie-Gesetzes die Förderung für Solarstrom an durchschnittlichen Aufdachanlagen bei 43Cent je Kilowattstunde. Ein Preis, bei dem sich durchaus ein kleiner Zuverdienst ergeben kann. Die Photovoltaik -Anlage besteht aus Solarmodulen, die wiederum aus verschiedenen Solarzellen bestehen. Ist die Anlage einmal auf dem Dach installiert, lässt sie sich ohne großen Aufwand erweitern. Eine Ausrichtung der Anlage nach Süden optimiert den Stromgewinn natürlich. Auch der optische Eindruck einer Photovoltaik-Anlage hat sich verbessert. Der Fortschritt erlaubt eine harmonische Einbindung in das Gesamtbild des Hauses, beispielsweise eine dachintegrierte Lösung und macht die Solaranlage damit kaum sichtbar. Hinzu kommt, dass KfW-Banken die Installation einer Photovoltaik-Anlage staatlich fördern. Sie ist also eine durchaus lohnenswerte Investition, deren Kosten sich schnell wieder ausgleichen.
