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Sichtschutz im Garten
Wer einen Garten oder eine Terrasse besitzt und sich vor unerwünschten Blicken schützen möchte, der sollte sich über einen Sichtschutz informieren. Dieser kann zum Beispiele aus Kunststoff oder Bambus bestehen.
Sichtschutz aus Kunststoff
Der Vorteil eines Sichtschutzes aus Kunststoff liegt auf jeden Fall darin,dass es unzählige Farben und Formen gibt. Außerdem ist er leicht zu reinigen und witterungsbeständig. Somit besitzt dieser Sichtschutz eine sehr lange Lebensdauer. Der Vorteil der langen Lebensdauer ist allerdings gleichzeitig auch ein Nachteil. Denn die Unverrottbarkeit macht diesen Sichtschutz ökologisch gesehen zu einem Produkt, der als Müll bestehen bleibt und nicht wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt wird.
Sichtschutz aus Bambus
Wer lieber auf ökologisch wertvolle Materialien setzt, der entscheidet sich für Bambus als Material. Diese natürliche Material aus Fernost verrottet zwar mit der Zeit, gliedert sich somit aber wieder in den Kreislauf der Natur ein. Außerdem ist er aufgrund seiner sehr langen Bambushalme als Sichtschutz hervorragend geeignet. Die Halme des Bambus können etliche Meter lang werden. Für den Einsatz auf Terrasse oder im Garten, gibt es inzwischen viele verschiedene Formen. Ob als Bambusrohr,Bambusmatte oder als Rollzaun, den gestalterischen Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.Auch gibt es inzwischen viele Fachbetriebe, welche Sichtschutze aus Bambus vertreiben.
Holz für den Terrassenboden
Eine schöne Terrasse im Garten kann zu einer entspannenden Oase im Grünen werden. Vor allem eine Holzterrasse lädt zu erstaunlich viel Gemütlichkeit ein und passt sich der Natur an. Holz ist nämlich der älteste Baustoff überhaupt. Schön dass nun vermehrt wieder mehr und mehr Bauherren davon profitieren wollen. Denn die natürlichen Eigenschaften des Holzes eignen sich hervorragend für eine Verwendung beim Haus- und Gartenausbau.
Eine Holzterrasse kann vor allem mit einer sehr einfachen Konstruktion errichtet werden. Man benötigt dafür nur einen geraden Untergrund und ein entsprechendes Gestell. Dann kann man kinderleicht Holzfließen verlegen oder auch auf Dielen zurück greifen die Extra für Witterungsbedingungen geschaffen wurden. Die Unterkonstruktion besteht dabei meist aus Kanthölzern. Doch der Abstand sollte nicht zu groß sein.
Die Fließen selbst sind Dank Nutzerfreundlicher Stecksysteme schnell und einfach verteilt. Man kann den Holzboden auch auf Kunststoffgittern verlegen, dies lohnt sich vor allem auf dem Balkon. Hat man allerdings eine schöne Rasenfläche sollte man doch eher auf die Holzkonstruktion zurück greifen. Noch besser ist es wenn man zuvor ein Kiesbett anfertigt. Denn wird der Boden mal feucht kann es unter Umständen passieren dass die komplette Konstruktion einstürzt. Ein Sand- und Kiesbett gibt hier mehr Sicherheit. Wer ganz sicher gehen will, kann natürlich auch zunächst ein Betonbett gießen.
Holzterrassen sind so beliebt weil sie einfach in das perfekte Bild von einem natürlich wachsenden Garten passen. Wenn die Terrasse noch mit passenden Blumenkübeln aus Terracotta bestückt wird und schöne Möbel auf der Terrasse platziert werden wirkt die Terrasse einladend und man kann die schönen Sonnentage ausgezeichnet nutzen und sich ruhig bei einem Kaffee entspannt zurück legen und genießen. Holzmöbel verleihen besonders viel Gemütlichkeit und wärmen sich von der Sonne zusätzlich auch noch auf.
Die Holzterrasse pflegen
Zu Beginn sind Holzterrassen die schönsten Terrassen überhaupt, da sie perfekt ins natürliche Bild des Gartens passen und auch abends noch Wärme abgibt, was den Naturstoff so begehrt macht. Doch spätestens nach 5 Jahren ohne Pflege muss auch das Holz kapitulieren. Dann wird es spröde, rissig und farblos. Dann wirkt die Terrasse auf einmal gar nicht mehr so glanzvoll, sondern eher schäbig. Das Holz wird grau und matt und barfuß kann man sie nicht mehr betreten, da man sonst Splitter im Fuß hat.
Die erste Variante der Schmutzbeseitigung ist oftmals der Hochdruckreiniger. Dieser ist aber leider so aggressiv, dass er die feine Porenschicht des Holzes zerstört und so schnell Risse und Splitter entstehen können. Holz ist eben kein verschlossenes Material wie Metall oder Kunstoff und muss gepflegt werden. Eigentlich kann man Holz auch mit der menschlichen Haut vergleichen, da diese ebenfalls mit Poren versehen ist und Pflege braucht. Spezielle Reiniger für Holzterrassen sorgen dafür, dass der verhasste Grauschleicher verschwindet. Auch die Farb- und Glanzlosigkeit kann mit Ölen besietigt werden. Bestenfalls sollte man nach der ersten Saison ein pflegendes und schützendes Produkt auftragen, um die Terrasse vor der frostigen Winterzeit zu schützen.
Als erstes sollte im Frühjahr ein Wetterschutz aufgetragen werden, um dem Vergrauen vorzubeugen. Pigmente, die UV-absorbierend wirken, schützen das Holz vor der Fabrlosigkeit. Außerdem enthält dieser Wetterschutz auch Feuchtigkeitsschutz, der einerseits vor übermäßiger Feuchtigkeitsaufnahme und andererseits vor Austrocknung schützt. Schwankt der Feuchtigkeitswert zu stark, entstehen schnell Risse im Holz.
Für bereits ergrautes Holz gibt es zwei Möglichkeiten: die Terrasse streichen, oder das Holz mit Ölen wieder aufpolieren. Die Farbe deckt das Grau natürlich hundertprozentig ab, muss aber mühsam fast jedes Jahr abgeschliffen und wieder neu gestrichen werden. Öle und Lacke schützen das Holz und machen es wieder geschmeidiger.
