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Die Feuer-Rohbau-Versicherung
Gerade auf einer Baustelle kann schnell einmal etwas Feuer fangen, deshalb ist eine Feuer-Rohbau-Versicherung unheimlich wichtig. Sie schützt den Rohbau und dazu gehörende Baumaterialien vor Feuer, Explosion und Gewitter bzw. Blitzschlag.
Wenn der Bauherr bereits eine Gebäudeversicherung in der Bauphase abgeschlossen hat, dann greift diese automatisch auch schon für den Rohbau. Dafür muss man sich aber rechtzeitig anmelden. Dieser Versicherungstyp schützt den Rohbau und alle Baustoffe bis zu seiner Fertigstellung, allerdings nicht länger als ein Jahr. Wenn die Feuer-Rohbau-Versicherung Teil der Gebäudeversicherung ist, dann ist diese meistens sogar beitragsfrei.
Allerdings werden Wasserschäden durch Leitungswasser, Sturm, Regen oder Umweltkatastrophen von dieser Versicherung nicht abgedeckt. Erst wenn das Haus fertig gestellt ist, greift bei solchen Fällen die Gebäudeversicherung. Als Schadenssumme wird häufig der Betrag ernannt, der der Wiederaufbau des Gebäudes kosten würde. Dieser setzt sich zusammen aus einem fiktiven Wert (Neubauwert) und den besonderen Merkmalen und Bauartklassen. Wichtig wie bei anderen Versicherungen auch, sollte im Vorfeld verglichen werden. Bei einigen Versicherungen wird die erste Prämie direkt zu Beginn fällig, andere wollen erst nach 6 Monaten Bauphase die Prämie.
Fest steht: Vergleichen lohnt sich immer!
Sparpotenzial erkennen und nutzen
Seit 2009 ist es für Neubauten unter Häusern Pflicht die Kräfte der Natur im Haushalt effizient zu nutzen. Wir verbrauchen täglich so viel Energie dass die effektive und sparsame Nutzung von Ressourcen in der Zukunft an erster Stelle stehen muss. Auch für Hausbesitzer der älteren Baugeneration lohnt es sich in hohem Maße erneuerbare Energien zu Nutzen. Eine Solarthermieanlage, eine Wärmepumpe oder eine Pelletheizung können in jedem Haus nachträglich eingebaut werden.
Regenerative Energiequellen können dazu beitragen einen hohen Anteil an Energieverbrauch abdecken zu können. Das Klima kann geschützt werden und man kann unabhängig von steigenden Energiepreisen und Ressourcenschwund leben.
Die Bedingungen sind bei jedem Haus unterschiedlich. Sicher, es ist einfach bei Neubauten weil die sparsamen Anlagen von Vorne rein direkt mit eingeplant werden können. Entscheidet man sich für eine Solaranlage auf dem Dach, so muss diese mindestens 15 Prozent des Wärmebedarfs in einem Neubau decken. Das ist kein sehr hoher Wert und so reichen beispielsweise bei einem Haus mit durchschnittlich großer Wohnfläche 6 Quadratmeter Solarzellen aus um diesen Bedarf locker decken zu können.
Einfach ist auch das Prinzip der Wärmepumpen, diese werden meist unter der Erde eingesetzt und nutzen die im Grundwasser oder in der Umgebungsluft gespeicherte Sonnenwärme um die Warmwasserzufuhr fürs Haus zu unterstützen. Die Vorgaben sind hier etwas strenger als die der Solaranlagen, Wärmepumpen sollten mit ihrer Kraft die Hälfte des Warmwasserbedarfs im Haus decken können.
Ganz oben auf der Liste der Spartricks steht auch die Investition in nachwachsende Rohstoffe. Dazu zählt vorwiegend Holz. Auch Bioöl oder Biogas kann für die Beheizung eines Hauses zum Einsatz kommen, am meisten verbreitet ist jedoch eine Befeuerung mit Holzpellets. Eine solche Heizungsform kann sich jeder bequem und einfach einbauen lassen, die Holzpellets werden vom Fachmann geliefert und spenden so wohlige Wärme im gesamten Haus!
Es lohnt sich sehr in diese neuen Formen der Energienutzung zu investieren. Durch die langfristige Senkung der laufenden Kosten können die Investionspreise schnell wieder reingeholt werden.
Versicherungen für Fertighäuser
Die Versicherung eines Hauses ist ein wichtiger Aspekt beim Hausbau und wird leider viel zu oft unterschätzt. Die Wahl der richtigen Versicherungen ist ein entscheidender Faktor, doch oft fällt diese nicht all zu leicht.
Welche Versicherungen benötigt man als Bauherr überhaupt?
Als erstes zu nennen ist die Gebäudeversicherung, da die Immobilie den höchsten Wert darstellt. Doch diese Versicherung deckt nur Schäden durch Hagel, Sturm, Wasser und Feuer ab. Zu beachten ist beim Vertragsabschluss, dass Nebengebäude wie Garagen direkt im Vertrag aufgeführt werden, sonst wird beim Schadensfall der Nebengebäude nicht gezahlt.
Eine weitere zu empfehlende Versicherung ist die Glasversicherung. Gerade in modernen Häusern, wo oftmals viel Glas verarbeitet wird, bietet sich diese Versicherung an, denn Glas ist ein teurer Baustoff.
Die Haftpflichtversicherung ist neben der Gebäudeversicherung die wichtigste Versicherung für das Haus. Im Falle eines Einbruchs oder zum Beispiel eines Wasserschadens, springt die Versicherung ein und zahlt den zerstörten Wert. Besonders bei teuren Elektro-Geräten ist diese Versicherung unumgänglich.
In bestimmten Gegenden sollte sich auch gegen Hochwasser versichert werden, weil solche Schäden oft das finanzielle Aus bedeuten.
Selbst beim Bau gilt es einige mögliche Gefahren zu versichern, die Bauherrenhaftpflichtversicherung sichert den Bauherren bei plötzlich auftretenden Kosten ab, die bei Bauarbeiten schnell auftreten.
Besonders wichtig beim Bau des Hauses ist die Bauhelferunfallversicherung. Wenn Freunde oder Verwandte mit anpacken, bedeutet das zwar, dass sie freiwillig arbeiten, trotzdem ist allein der Bauherr für die Sicherheit der Helfer verantwortlich. Mit dieser Versicherung ist jeder Unfall abgesichert.
Die Glasversicherung
Schnell landet mal der Ball im Fenster, wenn Kinder im Garten spielen. Wer kommt nun für diesen Schaden auf. Denn ein zerbrochenes Glas kann schon mal ein gewaltiges Loch in das Portmonee reißen. Haftet die private Haftpflichtversicherung oder die Hausratversicherung nicht bei Glasschäden, sollte eine Glasversicherung abgeschlossen werden, sofern große Teile des Hauses verglast sind.
Eine Glasversicherung deckt im Normalfall alle Glasplatten, Scheiben und Spiegel ab, die am oder im Haus zu finden sind. Meist schließt die Versicherung auch Glasbausteine, Glas- oder Kunststoffkuppeln und den begrünten Wintergarten ein. Auch die Versicherung von anderen Gegenständen kann vereinbart werden.
Mit einer Versicherung werden die Kosten für Reparaturen der Glas- und Kunststoffgegenstände vom Versicherungsunternehmen übernommen, hinzu kommen auch Reparaturkosten für anderen Gegenstände, die zu Schaden gekommen sind, wie beispielsweise Alarmanlagen.
Der Versicherungsschutz ist abhängig vom Standort des Gebäudes. Denn handelt es sich um ein Glasdach am Hang, bei dem Steinschlag droht, wird die Versicherung nur im äußersten Sonderfall das Dach versichern. Beim Abschluss eines Vertrages muss der Hausbesitzer auf solche Gefahren hinweisen. Er ist verpflichtet jegliche mögliche Gefahr anzugeben, die zu einem Schaden führen kann. Auch die Erhöhung der Gefahr durch Baumaßnahmen oder durch zeitweilige Nichtbewohnung muss der Versicherungsgesellschaft gemeldet werden.
Versäumt der Hausbesitzer diese Pflicht oder verletzt er die festgelegten Sicherheitsvorschriften durch Fahrlässigkeit, wird die Versicherung hinfällig. Der Vertrag wird vom Versicherer gekündet, und die anfallenden Kosten müssen vom Hausbesitzer selbst übernommen werden.


