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Advent – die Brandgefahr der Kerzenzeit

Die Vorweihnachtszeit ist eine besinnliche Zeit. Viele Menschen besuchen Weihnachtsmärkte und backen Weihnachtsplätzchen, hierbei darf die passende Dekoration nicht fehlen. Kerzen werden in unterschiedlichen Farben und Größen aufgestellt und angezündet, doch hier besteht die große Gefahr. Offenes Licht oder Feuer in der Wohnung erfordert immer ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und auch Sicherheitsvorkehrungen. Es folgen Tipps für eine brandfreie Weihnachtszeit.

 

  • Adventsgestecke und die Dekoration mit Kerzen sollen auf einer feuerfesten Unterlage stehen.
  • Kerzen müssen einen festen Stand im nicht brennbaren Halter haben.
  • Niemals die brennenden Kerzen unbeaufsichtigt lassen, Kinder kennen die Gefahr nicht und Tiere können die Kerzen umstoßen.
  • Ein gewisser Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien muss gewährleistet sein, auch in die Höhe.
  • Trockene Tannenzweige entzünden sich sehr schnell, daher sollten die Kerzen nicht mehr angezündet werden.
  • Abgebrannte Kerzen rechtzeitig durch Neue ersetzten.
  • Rauchmelder installieren.
  • Falls am Christbaum echte Kerzen brennen sollte ein großer, gefüllter Wassereimer in der Nähe stehen.

 

Tipps von der Feuerwehr hier.

Wie mache ich meinen Garten winterfest?

© MireXa

Pflanzen:

  • Hecken und Bäume die sich im Garten befinden sollten geschnitten werden.
  • Bette und Pflanzenwurzeln mit einer Schicht aus Rindenmulch, Reisig oder Laub bedecken.
  • Vor dem ersten Frost den Rasen zum letzten Mal mähen und empfindliche Topfpflanzen in Sicherheit bringen.
  • Kübelpflanzen auf Styropor oder Holzbalken stellen und mit Sackleinen, Jute, Kokosmatten oder Noppenfolie umwickeln.
  • Pflanzenschutzmittel frostfrei aufbewahren.
  • Terrakotta-Gefäße müssen frostsicher sein um  draußen zu überwintern.

 

Wasserbehälter und Wasserleitungen:

  • Regentonne leeren, sodass das Wasser nicht frieren und sich ausdehnen kann.
  • Der Zulauf der Wasserleitung abstellen und das stehende Wasser abfließen lassen. Danach Wasserhahn nur leicht zudrehen.
  • Pumpen von Brunnen und Wasserspielen abbauen, säubern und frostfest lagern.
  • Fischteich vorm zufrieren schützen mit Hilfe eines Eisfreihalters.  Fische überstehen den Winter in einem 80 cm tiefen Teich.

 

Gartengeräte und Gartenmöbel:

  • Geräte reinigen und eventuell einfetten oder einölen.
  • Gartenmöbel im Keller oder Gartenhaus lagern.
  • Falls keine Möglichkeit besteht, die Gartenmöbel mit einer Abdeckhaube bedecken.
  • Holzgartenmöbel, die draußen überwintern sollten mit Holzölen behandelt werden.

 

Dach:

  • Laub und Abfälle aus der Regenrinne entfernen.
  • Defekte Ziegel austauschen oder austauschen lassen.

Trockenbau- individuelle Raumgestaltung

Gipskartonwände

© Max Hampel - istockphoto.com

Mit der Trockenbauweise lassen sich Zimmer, Lagerhallen oder auch ganze Wohnungen kostengünstig und relativ schnell nach individuellem Wunsch gestalten bzw.- ausbauen. Die Bezeichnung „Trockenbau“ lässt sich darauf zurückführen, dass diese Bauweise ohne wasserhaltige Baustoffe wie Beton oder Putz auskommt. Dies bedeutet, dass z.B. eine Mauer nicht im klassischen Sinne „gemauert wird“, sondern in einer Art des Baukastensystems zusammengeschraubt wird. Auch die Planung sowie der Schwierigkeitsgrad der Bauweise sind im Vergleich zum klassischen Maurerhandwerk einfacher. Eine ordentliche Wasserwaage und planerisches Geschick führen zu schnellen und soliden Ergebnissen.
Folgende Materialien werden beim Trockenbau verwendet:
Als Gerüst des „Mauerwerks“ dient ein Metallständerwerk oder wahlweise eine Holzkonstruktion, welche aus einfachen Dachlatten besteht. Für kleinere Konstruktionen ist die Holzvariante zu empfehlen. Für ganze Wände, in die z.B. Türrahmen integriert werden müssen, sollte auf das Metallständerwerk nicht verzichtet werden. Zum Zuschneiden der Materialien benötigt man bei der Holzvariante eine Kreissäge und bei der Metallvariante eine einfache Blechschere. Beide Varianten des Trockenbaus werden ineinander verschraubt. Um sich das Leben so einfach wie möglich zu machen, sollte ein Akkuschrauber bei dem Bauvorhaben nicht fehlen. Die Holz- bzw. Metallkonstruktion wird entweder mit einfachen Holzplatten oder Gipsplatten beplankt. Die Holzplatten müssen wiederum gesägt werden, wobei sich die Gipsplatten ziemlich einfach mit einem Cuttermesser zuschneiden lassen. Bevor beide Seiten mit den Platten verschlossen werden, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass sämtliche Stromkabel vorher verlegt wurden. Zur Dämmung werden die Hohlräume ordentlich mit Mineralwolle ausgefüllt. Schallübertragungen zwischen den Metallbauteilen lassen sich durch Dichtungsband- welches an der Unterseite der Rahmenprofile am Boden befestigt wird- vermeiden.
Beim verschrauben entstehen Zwischenräume, die verspachtelt und abschließend abgeschliffen werden müssen. Bei einer Holzkonstruktion ist Präzision gefragt, da größere Messfehler nicht einfach durch Spachtelmasse beseitigt werden können. Kleinere Spalten lassen sich bestens mit Silikon ausfüllen. Der letzte Arbeitsschritt beinhaltet die Aussägung der Öffnungen für die Steckdosen. Dafür gibt es Bohraufsätze (Lochsäge mit auswechselbaren Schneidkränzen) die für Holz oder Gipswände geeignet sind.
Professionelle Trockenbauer findet man z.B. bei MyHammer.

Die Montage einer Satellitenschüssel

Zur Montage einer Satellitenschüssel gehören bestimmte Schritte, die im Einzelnen sehr ausführlich erläutert werden können. Hier soll nur eine Kurzzusammenfassung erfolgen, die Anweisungen der Hersteller sind in jedem Fall zu befolgen.

Wichtigste Komponenten und Schritte für den Satellitenempfang
Die gesamte Ausrüstung, die Größe der Schüssel und Anzahl der LNBs, der Standort, die Montage (Wand oder Dach), die Ausrichtung und Verkabelung sind die Grundkomponenten und Arbeitsschritte bei der Montage einer Satellitenschüssel. Wenn die Schüssel montiert ist, erfolgt die Kontrolle des Sat-Signals und dessen Feinjustierung. Bei diesen Schritten wird über die Qualität des späteren Signals entschieden. Die Schritte kann man wie folgt beschreiben:

-Suche des geeigneten Montageortes: Die Sicht zum Satelliten muss absolut frei sein, es wird als Ausrichtung ein Tick nach Südost sowie 32° aufwärts empfohlen. Hauswände eignen sich besser als das Dach, wenn beispielsweise Schneeverwehungen beseitigt werden sollen. Die Höhe des Montageortes spielt prinzipiell keine Rolle, wenn nichts die Schüssel verdeckt. Manche Haushalte stellen diese auch im Garten zu ebener Erde auf.

-Kauf der Komponenten: Hier ist ein Komplettpaket (Schüssel + Receiver) zu empfehlen, am besten inklusive Wandhalterung. Das Koaxialkabel muss nach benötigter Länge gekauft werden, ebenso die Kabelschellen und Schrauben. Es gibt solche Komplettpakete auch für mehrere Teilnehmer. Spezielle Anlagen aus Einzelkomponenten benötigen fast immer fachliche Beratung. Die Größe der Schüssel kann zwischen 60 bis 100 cm variieren, darüber sind Vorteile für deutschsprachige Sender kaum noch zu erkennen. Türksat hingegen benötigt mindestens 100 cm Durchmesser, oder mehr.

-Verkabelung und Befestigung: Komplettpakete decken die Verkabelung eines Receivers mit einem Satelliten ab. Wenn man mehr Schüsseln und Receiver verbinden möchte, benötigt man Universal-LNCs, Multischalter und DiSEqC-Umschalter, die sogar bis vier Satelliten über einen Receiver zulassen. Da die Kombinationsmöglichkeiten unendlich sind, sollte man sich eine fachliche Meinung einholen. Die Befestigung an der Wand muss felsenfest erfolgen, weil geringe Abweichungen etwa durch Wind den Empfang beträchtlich stören. Bei der Montage der Schüssel kann nur auf die Herstelleranweisungen verwiesen werden. Weitere Informationen auf www.dimaxa.de.

Ein Terrassendach selber bauen

Wer zuhause eine eigene Terrasse besitzt, der weiß, dass Gartenmöbel und andere Dinge verschiedenen Witterungsverhältnissen ausgesetzt sind und daher speziellen Schutz benötigen. Aus diesem Grund lohnt sich der Bau einer Terrassenüberdachung. Diese muss nicht teuer sein, denn die Terrassenüberdachung kann recht schnell selbst angefertigt werden und hat einen großen Effekt: Möbel bleiben länger stabil und geschützt und man hat zudem einen Schattenspender für den Sommer. Wie viel Material gebraucht wird, hängt von der Größe des Daches ab, allerdings sollte der Abstand zwischen den Balken nicht größer als zwei Meter sein.

 

Materialliste:

- Tragbalken von 10 x 10 cm

- Holzbretter für die untere Verkleidung

- Folie, Ziegel oder auch Dachpappe als Belag  für das Terrassendach

- Beton

- Schrauben und Winkel

- Bohrer, Holzsäge, Wasserwaage

 

Anleitung:

1. Der erste Schritt ist der Bau des Grundgerüsts. Zunächst setzt man vier senkrechte Tragbalken. Man gräbt hierfür rund 1 m tiefe Löcher aus, stellt die Balken senkrecht hinein und betoniert das Loch anschließend zu. Wie hoch und wie weit die Balken voneinander entfernt sind, bemisst sich ganz nach der individuellen Größe der Fläche, die überdacht werden soll. Zugunsten der Tragfähigkeit empfiehlt es sich allerdings, bei größeren Flächen mehrere Balken zu setzen.

2. Als nächstes baut man Konstruktionen in einer T-Form, welche die Dachneigung bestimmen. Man montiert eine davon unmittelbar an die Wand des Hauses und nutzt für die Fixierung Schrauben und Winkel. Die weiteren T-Konstruktionen legt man nun auf die Balken und verbindet diese damit.

3. Anschließend montiert man horizontale Tragbalken, welche sich direkt auf der T-Konstruktion befinden. Auf den Tragbalken wiederum bringt man als nächsten Schritt weitere Balken an, die die Funktion der Dachsparren erfüllen. Diese können mit Winkeln festgeschraubt werden.

4. Das komplette Gerüst wird nun mit Folie bedeckt. Mit der Hilfe spezieller Dachlatten baut man nun als letzten Schritt eine Konstruktion, die auf der Fläche des Dachs fixiert wird. Ein zusätzliches und nützliches Extra ist eine Regenrinne, die seitlich angebracht werden kann.

Tapezieren leicht gemacht

Tapetentricks

Nicht jedem liegt es im Blut Tapeten an die Wand zu bekommen. Dabei ist es gar nicht so schwer. Mit ein paar Tipps und Tricks lassen sich selbst verrückte Muster leicht tapezieren. Allerdings sollten Hobby-Tapezierer schon beim Einkauf einiges beachten, damit die Tapete später nicht zum Reinfall wird.

Tapezieren beginnt beim Einkauf
Oder der Einkauf beginnt schon beim richtigen Ausmessen der Räume. So stellt man sicher, dass ausreichend Tapeten gekauft werden. Theoretisch könnte man natürlich eine Rolle nachkaufen, praktisch ist das meist nicht so einfach. Tapeten verfügen über Chargennummern. Eine andere Charge bedeutet ein anderer Produktionsdurchlauf. Trotz ausgefeilter Technik kann es dabei zu Farbunterschieden kommen, die man oft erst an der Wand sieht, wenn die Tapete trocken ist. Deshalb sollte vorher genau die Rollenanzahl ausgerechnet werden. Tapete sollte man nie einfach kaufen. Bevor man sich entscheidet, sollte das Muster in den eigenen vier Wänden geprüft werden. Je nach Lichteinfall können Tapeten an unterschiedlichen Orten verschieden wirken. Das Baumarkt-Licht ist für einen Tapetenkauf sehr ungünstig. Einfacher geht es im Tapeten Online-Shop. Hier bekommt man Muster seiner Wahl nach Hause geschickt und kann sich dann für die passende Tapete entscheiden.

Bevor Tapeten an die Wand kommen
Tapetensind nicht die billige Alternative zu Fließen, Holz oder Naturstein. Zum Tapezieren wird ein sauberer, glatter und fettfreier Untergrund benötigt. Es lohnt sich, die Wand einmal zu spachteln. Sollte das nicht möglich sein, sind Renoviervlies oder Makulaturpapier die günstige Variante, einen guten Untergrund für Tapeten zu erhalten. Erst wenn der Untergrund stimmt, kommt die Tapete an die Wand.

Tapezieren ist leichter, als viele denken
Eine gute Vorbereitung ist die halbe Arbeit. Tapeziertisch, Kleisterbürste, Tapezierbürste und Cuttermesser sollten bereitliegen. Auch die Wasserwaage oder ein Senklot sind notwendig. Die erste Bahn wird genau ausgemessen. Sie soll unbedingt senkrecht sein. Mit Lot oder Wasserwaage eine senkrechte Linie festlegen. Der Kleister wird nach Anweisung angerührt. Mehr Wasser als angegeben nimmt dem Kleister die Klebkraft. Und auch die Wahl des richtigen Kleisters ist wichtig. Vliestapeten benötigen einen anderen Tapetenkleister als Papiertapeten.

Tapeten zuschneiden leicht gemacht
Tapeten ohne Ansatz können frei weg von der Rolle zugeschnitten werden. Es wird einfach die Wandhöhe ausgemessen und die Tapetenbahn mit einem Zusatz von etwa 5 cm zugeschnitten. Die Zugabe gleicht eventuelle Unebenheiten im Fuflboden oder der Decke aus. Etwas schwieriger wird es beim geraden Ansatz. Hier ist das Muster auf den beiden Seiten der Bahn immer auf gleicher Höhe. Beim Zuschneiden muss also Muster auf Muster liegen. Eventuelle Überhänge werden abgeschnitten. Beim versetzten Ansatz befindet sich das Ansatzmuster der linken Seite der Tapetenbahn genau in der Mitte von der rechten Seite. Es gleicht sich also im Zuschnitt nur jede zweite Bahn.

Nun noch schnell tapeziert
Der größte Teil der Arbeit ist nun schon vorbei. Jetzt kommen nur noch fix die Tapeten an die Wand. Vliestapeten können gleich auf die Wand geklebt werden. Dazu einfach die Wand satt einkleistern und die Tapeten ins Leimbett einlegen. Abschneiden – fertig. Papiertapeten benötigen eine Weichzeit. Die ist je nach Tapetenart unterschiedlich. Einfache Papiertapeten benötigen nur kurze Zeit, Vinyltapeten brauchen etwas länger. Die Tapetenbahn soll sich weich und geschmeidig anfassen, bevor sie an die Wand kommt. Mit etwas Übung geht auch das flott von der Hand.

Spiel mit den Farben

Stoffe sind eines der probatesten Behelfe, um mit einfachen Mitteln – ohne gleich einen kostspieligen Innenarchitekten zu bemühen – Akzente im eigenen Heim zu setzen.
Der Plissee Stoff findet mit seinen Texturen unzählige Anwendungen im Bereich der Textilien. Eine der am meist verbreiteten Anwendungen ist das Rollo. Alleine mit Farbenvielfalt kann man unglaubliche Effekte erzielen und jedem Raum somit eine unvergleichliche und zum Konzept passende Atmosphäre verschaffen.
Ob nun an Fenstern, Terrassentüren oder mit Fantasie auch als Raumteiler eingesetzt – der Variantenvielfalt im Bereich der Rollos sind keine Grenzen gesetzt. Darüber hinaus sind beim Einsatz ja nicht nur gestalterische Kriterien wichtig, Licht-, Sonnen und auch Sichtschutz sind ebenfalls mit ein Grund für den pragmatischen Einsatz von Rollos. Gerade jetzt im Sommer tummeln sich auch eine Unzahl von Insekten vor und am liebsten auch in Häusern und Wohnungen – auch hier bietet der Plissee Stoff eine optimale und auch schöne Sicherung vor ungebetenen Gästen. Ein Decomatic Plissee online kaufen ist am leichtesten in einem Shop. Die Montage ist auch für ungeübte Nichthandwerker keine Hexerei. Obendrein macht es einfach gewaltigen Spaß, die eigene Kreativität freizusetzen. Das Spiel mit Licht, Farben und Formen sowie mannigfachsten Materialien schafft eine Stimmung des Wohlfühlens. Ab und an reizt es uns Menschen, im Wohnbereich sichtbare Veränderungen zu erzielen, ohne dazu gleich aufwändige Umgestaltungen wie z. B. eine neue Farbe an den Wänden in Kauf zu nehmen. Stoffe sind hier einfaches und trotzdem vielfältiges Mittel, um Design zu leben und zu erleben. Kühle Farben wie blau z. B. in Schlafräumen geben uns gerade im Sommer ein herrlich erfrischendes Gefühl, so dass die Temperatur gleich um einige Grad weniger empfunden wird. Warme Orangetöne wiederum verleihen Wohnräumen eine fröhliche und mediterrane Stimmung. Textilien können somit in den Farbtönen aneinander angepasst werden, Bettwäsche und Rollo in blau gehalten, Tischwäsche und Fensterplissees in orange – es ist ein Spiel der Fantasie und der Farben.

Neuheit Phasenwechselmaterialien

Der Klimawandel ist ein wichtiges und vieldiskutiertes Thema der heutigen Zeit. Man versteht darunter unter anderem die globale Erwärmung durch menschliches Einwirken. Weniger Wärme kann von der Erdoberfläche ins Weltall abgestrahlt werden kann, weil die vom Menschen produzierten Treibhausgase, etwa beim Verbrennen fossiler Brennstoffe, in der Atmosphäre haften bleiben. Das nennt man „Treibhauseffekt“ und führt unter anderem zum Schmelzen der Gletscher und Ansteigen der Meeresspiegels.

Forscher des Fraunhofer-Instituts in Freiburg haben nun die Bedeutung der sogenannten „Phasenwechselmaterialien“ beim grünen Häuserbau beleuchtet. Das sind Stoffe wie Paraffine oder Salzhydrate, die in warmer Umgebung Wärme aufnehmen, flüssig werden und die Wärme speichern. In kalter Umgebung geben sie die Wärme wieder ab und werden fest. In Englisch bezeichnet man diese Stoffe als „Phase Change Material“, daher auch ihre Abkürzung „PCM“.

Diese Eigenschaft der Phasenwechselmaterialien war schon lange bekannt, allerdings war es bislang nicht möglich, die Stoffe in Baumaterialien unterzubringen. Die Forscher haben sie nun in winzige Kügelchen verpackt, die bei Raumtemperatur schmelzen. Tagsüber speichern sie also Wärme und geben sie Nachts wieder ab.

Erste Baustoffe mit Phasenwechselmaterialien finden sich bei Innenputzen, Leichtbauplatten mit Gips oder Lehmbauplatten. Entweder sind diese Baustoffe mit den erwähnten Kugeln vermischt oder das PCM wird davon umhüllt. Natürlich sind diese Baustoffe teuer als herkömmliche, bieten aber auch viele Vorteile. Sie sind nicht nur energiesparend, sondern wirken im Sommer wie eine Art ökologische Klimaanlage. Außerdem besitzt eine nur 1,5 Zentimeter dicke Putzschicht mit PCM die gleiche Wärmekapazität wie eine dicke Betonwand. Also ein optimaler Baustoff für Leichtbauten oder Sanierungen.

Wichtig ist, sich beim Fachmann beraten zu lassen, denn Phasenwechselmaterialien haben Auswirkungen auf das gesamte Energiemanagement des Objekts und müssen selbst ausreichend belüftet werden, um ihren Effekt beizubehalten. Angst davor, dass die Kügelchen bei Montagearbeiten aus der Wand fallen könnten, ist unangebracht. Sprich, an einer Wand mit PCM kann gehämmert und gebohrt werden wie an einer herkömmlichen Wand.

Pflege für den Teppichboden

Wer einen Teppich hat, weiß wie ärgerlich es ist wenn dieser einmal Flecken abbekommt. Doch es gibt für jede Teppichart auch eine geeignete Reinigungsart. In Deutschland werden zu 90 Prozent Teppiche aus Kunstfasern verwendet aber auch Naturfasern sind auf dem Vormarsch. Die unterschiedlichen Pflegemethoden sind im folgenden aufgelistet.

Einer der Hauptvorteile an tierischen Fasern ist, dass sie von Natur aus unempfindlich gegen Schmutz sind, da das Haar von einer Eigenfettschicht umhüllt ist, sodass selbst Flüssiges nur langsam eindringen kann. Die meisten Verschmutzungen bleiben oberflächlich und lassen sich deshalb auch meist schon mit kohlensäurehaltiges Mineralwasser lösen.

Fasern wie Wolle, Ziegenhaar und Seide darf man keinesfalls mit alkalischen Reinigern säubern da sonst Farbe und Struktur leiden, nur pH-saure Reinigungsmittel sind erlaubt zum Beispiel Essigwasser. Damit den Teppich abreiben und dann den Flor in Strichrichtung bürsten und trocknen lassen.

Bei pflanzliche Fasern zum Beispiel Jute, Sisal, Baumwolle oder Kokos verträgt dieser auch alkalische Reiniger also zum Beispiel Kern- oder Gallseife. Wenn die Pflanzenfasern gefärbt sind, sollte man lieber einen säurehaltigen Teppichreiniger wählen, denn Seifenlaugen könnten den Teppich ausbleichen.

Synthetische Fasern sind wahrscheinlich mit am pflegeleichtesten wenn sie chemisch entsprechend behandelt wurden. Die meisten haben eine sogenannten Antisoiling-Behandlung zum Schmutzabweisen hinter sich. Aber selbst ohne diese schmutzabweisende Ausrüstung sind Kunstfasern wie Propylen, Polyamid und Polyacryl unempfindlich. Meist reicht lauwarmes Wasser zum Entfernen von Festgetretenem oder Verklebtem und wenn nicht helfen alkalische Reiniger wie Kern-, Schmier- und Gallseife.

Raseneinfassung für saubere Kanten

panthermedia.net/Oliver Hoffmann

Wer sein eigenes Haus mit Grundstück hat der möchte natürlich das alles schön und gepflegt aussieht. Neben dem Garten mit den ganzen schönen Pflanzen wird dabei vor allem dem Rasen oberste Priorität zugesprochen. So soll dieser immer schön gemäht sein und am besten über eine angemessene Dichte und Länge verfügen. Moos sollte natürlich auch keins dazwischen sein, sodass man jeden einzelnen Grashalm wunderbar erkennen kann.

Problematisch wird das Rasen mähen meistens an den Stellen, wo der Übergang zum Weg oder zu anderen Blumenbeeten ist. So möchte man einen schönen Rasenabschluss an der Kante haben, da es schlampig aussieht wenn einzelne Grasbüschel über die Kante hinweg wuchern und ins Beet eindringen. Doch wie schließt man diese Kante am besten ab?

Die altbewährteste Methode müsste das Abstechen der Rasenkante sein, sodass ein schmaler Graben zwischen Rasenfläche und Beet bzw. Weg entsteht und somit das herüberwachsen verhindert. Doch dies hat den Nachteil, dass man oft beim Rasenmähen mit dem Rad in diesen Graben rutschen kann und sich dadurch der Rasenmäher schräg stellt und einen hässlichen tiefen Kreis in den Rasen schneidet.

Um dies zu verhindern gibt es in vielen Baumärkten oder Gartencentern spezielle Raseneinfassungen für die verschiedensten Formen und Materialien. Diese sind nicht ganz preiswert, aber dafür auch umso praktischer. Davon abgesehen wirken sie auch viel stilvoller als solch ein provisorisch gegrabener Graben.

Eine kostengünstige Alternative zu den Rasenkantensteinen sind einfache Pflastersteine. Von diesen kann man sich kleine sogenannte “Brötchen” besorgen, die von ihrer Größe her perfekt zum Rasenabschluss passen. Diese Steine haben den Vorteil, dass beim Mähen nichts mehr schief gehen kann und man somit nicht mehr so vorsichtig sein muss und sich nach dem Mähen unnötig ärgert.