Mit der Kraft der Sonne
Egal ob in der Stadt oder auf dem Land, wir freuen uns jeden Tag aufs Neue über den Anblick der Sonne. Ihre Kraft erhellt nicht nur unseren Planeten, sondern ist auch der Motor für unsere Natur.
Aber nicht nur unsere Umwelt wird von der Energie der Sonne angetrieben, sondern sie kann auch uns mit ausreichend Energie versorgen. Immer öfter können wir Anzeigen für Solaranlagen in den Medien finden. Doch leider sitzen immer noch alte Vorurteile fest in den Köpfen vieler Menschen. Zu teuer, zu ineffizient, in unseren Breiten unrentabel… das sind die altbekannten Argumente vieler Gegner.
Natürlich scheint die Sonne nicht jeden Tag und je weiter man nach Norden kommt um so kürzer werden die Tage im Winter aber es zahlt sich im deutschen Sprachraum auf jeden Fall aus die kostenlose Energiequelle Sonne anzuzapfen.
Mit einer Photovoltaikanlage kann elektrischer Strom erzeugt werden und mit einer solarthermischen Anlage kann heifles Wasser im Überfluss erzeugt werden. Auch wenn sich in vielen Lagen unseres Landes ein Einsatz einer Photovoltaikanlage nicht rentiert, können immer noch Solarkollektoren zur Bereitung warmen Wassers eingesetzt werden. Denn wenn man das heifle Wasser aus den Kollektoren für die Waschmaschine und den Geschirrspüler verwendet, spart man sich viel Geld da die Maschinen das Wasser nicht selbst erhitzen müssen.
Damit, man das heifle Wasser für die Waschmaschine verwenden kann muss natürlich eine Warmwasserleitung zur Maschine vorhanden sein. Wenn man diese nachrüsten muss ist das zwar ein kleiner Zusatzaufwand, der sich aber sehr schnell wieder amortisiert. Der Beste Beweis dafür ist ein Blick auf die Energiekostenabrechnung, es ist immer wieder erstaunlich wie viel Energie die Maschinenheizung verbraucht.
Auf vielen Berghütten Österreichs und in der Schweiz wird die Kraft der Sonne genutzt, weil sonst einfach keine Energiequelle nutzbar ist. Die Kraft der Sonne kann also auch in unseren Breiten effizient genutzt werden. Natürlich ist es nicht die einzige Lösung um die Energieversorgung der Zukunft zu sichern. Langsam aber sicher setzt sich die ‹berzeugung durch, dass Energie nicht mehr allein von groflen Kraftwerken erzeugt werden muss. Die Energieerzeuger werden immer kleiner und gehen immer mehr in den Privatsektor über. Der Energiemix der Zukunft wird aus dezentralen privaten Energielieferanten und größeren Kraftwerken (dazu gehören auch Gaskraftwerke und Windparks) bestehen. Aber auf die Kraft der Sonne werden wir in naher Zukunft verst‰rkt setzen m¸ssen wenn wir unsere Elektroger‰te betreiben und abends warm duschen wollen. Sei es, dass wir ihre Kraft direkt mit Solaranlagen oder indirekt über Biogas, Holzgas oder Biomasse nutzen… Das solare Zeitalter steht schließlich nicht vor der Tür, sondern es hat bereits begonnen!
Spiel mit den Farben
Stoffe sind eines der probatesten Behelfe, um mit einfachen Mitteln – ohne gleich einen kostspieligen Innenarchitekten zu bem¸hen – Akzente im eigenen Heim zu setzen.
Der Plissee Stoff findet mit seinen gefültelten Texturen unzählige Anwendungen im Bereich der Textilien. Eine der am meist verbreiteten Anwendungen ist das Rollo. Alleine mit Farbenvielfalt kann man unglaubliche Effekte erzielen und jedem Raum somit eine unvergleichliche und zum Konzept passende Atmosphäre verschaffen.
Ob nun an Fenstern, Terrassent¸ren oder mit Fantasie auch als Raumteiler eingesetzt – der Variantenvielfalt im Bereich der Rollos sind keine Grenzen gesetzt. Darüber hinaus sind beim keine Grenzen gesetzt. Darüber hinaus sind beim Einsatz ja nicht nur gestalterische Kriterien wichtig, Licht-, Sonnen und auch Sichtschutz sind ebenfalls mit ein Grund für den pragmatischen Einsatz von Rollos. Gerade jetzt im Sommer tummeln sich auch eine Unzahl von Insekten vor und am liebsten auch in Häusern und Wohnungen – auch hier bietet der Plissee Stoff eine optimale und auch schöne Sicherung vor ungebetenen Gästen. Ein Decomatic Plissee online kaufen ist am leichtesten in einem Shop. Die Montage ist auch für ungeübte Nichthandwerker keine Hexerei. Obendrein macht es einfach gewaltigen Spaß, die eigene Kreativität freizusetzen. Das Spiel mit Licht, Farben und Formen sowie mannigfachsten Materialien schafft eine Stimmung des Wohlfühlens. Ab und an reizt es uns Menschen, im Wohnbereich sichtbare Veränderungen zu erzielen, ohne dazu gleich aufwändige Umgestaltungen wie z. B. eine neue Farbe an den Wänden in Kauf zu nehmen. Stoffe sind hier einfaches und trotzdem vielfältiges Mittel, um Design zu leben und zu erleben. Kühle Farben wie blau z. B. in Schlafräumen geben uns gerade im Sommer ein herrlich erfrischendes Gefühl, so dass die Temperatur gleich um einige Grad weniger empfunden wird. Warme Orangetöne wiederum verleihen Wohnräumen eine fröhliche und mediterrane Stimmung. Textilien können somit in den Farbtönen aneinander angepasst werden, Bettwäsche und Rollo in blau gehalten, Tischwäsche und Fensterplissees in orange – es ist ein Spiel der Fantasie und der Farben.
Spritzputz – Fassadenputz
Diese Art des Verputzens findet man in erster Linie im Denkmalschutzbereich bzw. beim authentischen wiederaufbau von Gebäuden. Ferner trifft man auf Spritzputzfassaden an “Neubauten” welche dann oft mit sehr Feinkörnigen Putz gespritzt wurden.
Nachfolgend ein kleiner Einblick in Arbeitsschritte und Werkzeuge beim Spritzputz:
Werkzeuge:
Eimer/Mörteltubbe
Wasserwaagen/Schnur
Putzkellen/Glättkelle
Drahtschere
Rührgerät
Putzwerfer
Putzmaschiene
Abdeck-/Abklebematerial
Arbeitsablauf Spritzputz
Grundputz
Basis ist in diesem Beispiel eine Altbaufassade welche es zu erneuern gilt. Das bedeutet der alte, zum Teil lose Putz wurde abgestemmt, zur Rissüberbrückung wurde Putzdrahtgewebe genagelt und die Fassade wurde einmal sorgfältig abgespült. Danach wird ein Vorspritzmörtel aufgebracht,
(Achtung : unbedingt Umgebung und Bauteile vor Spritzern schützen!) dieser reguliert das Saugverhalten des Grundputzes und dient als Putzträger bzw. Haftvermittler. Das Mauerwerk wird nun mit einem Grundputz(Unterputz) versehen für Details klicke hier.Achtung: es werden in diesem Fall keine Putzschienen mit Kunststoffkante verwendet sondern überputzbare Putzprofile (Denkmalschutz).Um ein besseres/gleichmäßiges Trag- und Saugverhalten zu gewährleisten wird der Unterputz, wenn er die entsprechende Konsistenz aufweist, einmal komplett abgerieben.
Das Spritzen
Um weiterarbeiten zu können sollte der Grundputz gut durchgetrocknet sein. Ist dies der Fall sollte man sich erst mal seine R¸stung anschauen, man berücksichtige das man jeden Punkt der Fassade mit etwa 30cm-45 cm erreichen muss. Das Halten des Spritwerfers höher als Brusthöhe, erschwert die Arbeit. Deswegen ist es ratsam die Rüsthöhen demensprechend anzugleichen (zus‰tzliche Bohlen einbauen).
Der entsprechende Putzmörtel für Spritzputz wird in einer dünnen Konsistenz eingerührt. Ein Probespritzgang an einer unauffälligen Stelle bringt Übung und macht ein mit dem Spritzwerfer vertraut. Gespritzt wird von oben nach unten, es werden immer gleichmäßige Drehbewegungen durchgeführt.Aus eigener Erfahrung ist ein zweimaliges spritzen der Fläche sinnvoll und bringt ein gutes Putzbild. Das richtet sich aber auch nach der Größe der Putzkörnung.
Bedeutet: einmal die Rüstlage spritzen und danach nochmals eine “Spritzoberschicht” aufspritzen.Das Entfernen der Abklebematerialien sollte nach einem Tag geschehen da sonst frische Putzreste die fertige Fassade beschädigen könnten.
Lichtdurchflutete Dachgeschossräume durch den Einbau von Dachfenstern
Das Dachgeschoss wird immer häufiger zu Wohnzwecken genutzt. Wer in dem neu gewonnenen Raum eine natürliche Belichtung und frische Luft genieflen möchte, wird durch den Einbau von hochwertigen Dachfenstern von diesen Vorzügen profitieren können. Aber auch in einem nicht ausgebauten Dachgeschoss, das als Abstellraum dient, sind Dachfenster keineswegs überflüssig. Denn sie sorgen für eine bessere Belüftung und ermöglichen den Zugang zur Dachfläche zwecks Wartungs- und Reparaturmaflnahmen. Da die Position der Dachfenster maflgeblich für einen ausreichenden Lichteinfall und einen ungehinderten Ausblick ist, ist vor dem Einbau eine gründliche Planung notwendig. Faktoren wie Grad der Dachneigung, Dachstuhlkonstruktion, Größe der gewünschten Dachfenster müssen dabei unbedingt berücksichtigt werden. Demnach empfiehlt es sich, bei Dächern mit einer geringeren Dachneigung größere Dachfenster einzubauen. Allerdings müssen hierbei in der Regel Dachsparren durchgesägt werden. Eine Alternative, bei der dies vermieden werden kann, stellt der Einbau von mehreren kleinen Dachfenstern dar, die zwischen den Sparren passen. Ein weiterer wichtiger Schritt vor dem Einbau, der für ein angenehmes Wohnklima sorgt und zugleich zum Energiesparen beiträgt, ist das Abdichten der Dachfenster. Um den Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung zu genügen, muss aber auch die Luftdichtheit aller Anschlüsse, insbesondere zwischen Fenstern und Dacheindeckung, gewährleistet sein.
Welche Dachfenster stehen für den Einbau zur Verfügung?
Dachfenster werden aus verschiedenen Materialien wie beispielsweise Kunststoff, Holz, Metall angefertigt und sind heutzutage in vielfältigen Form- und Farbausf¸hrungen erhältlich. Darüber hinaus gibt es mittlerweile eine ganze Menge an Neuerungen im Bereich ihrer funktionalen Beschaffenheit. Daher ist es wichtig, sich im Vorfeld einen Überblick über das verfügbare Sortiment zu verschaffen. Neben den klassischen Dachfenstern, die manuell bedient werden, bietet der Fachhandel eine grofle Auswahl an ferngesteuerten Fenstern, die per Knopfdruck zu öffnen und zu schlieflen sind. Oftmals sind sie mit einem Regensensor ausgestattet, der dafür sorgt, dass das Fenster bei Niederschlag automatisch schließt. Eine Beratung durch den Fachmann hilft, die für den jeweiligen Nutzungszweck passenden Dachfenster auszuwählen.
Hausbau oder Hauskauf. Eine schwierige Entscheidung
Sobald der Wunsch nach einem Eigenheim konkret wird stellt sich h‰ufig die Frage, ob es besser ist ein Haus zu bauen oder ein Haus zu kaufen. Sicher ist, dass der Weg zum Ziel in beiden Fällen nicht nur eine finanzielle Herausforderung darstellt, sondern auch viel Zeit in Anspruch nimmt.
Die Kosten
Wer eine Immobilie baut oder erwirbt muss beachten, dass weit mehr Kosten als nur der reinen Kaufpreis anfallen können. Denn die Nebenkosten beim Hauskauf oder Hausbau können enorm hoch sein.
Während der Anschaffungspreis in der Regel beim Hauskauf günstiger ist, muss hier besonders bei älteren Objekten mit weiteren Ausgaben für Sanierung und Modernisierung gerechnet werden. Die Hˆhe dieser Kosten hängt im Einzelnen von dem Erhaltungs- und Pflegezustand des Hauses ab. Für eine grobe Einschätzung der Kosten existieren allerdings Richtwerte. So muss der Käufer bei einem Haus aus der Nachkriegszeit, also aus den 1950er und 1960er Jahren, im Schnitt 40 Prozent des Kaufpreises in die Sanierung des Bestandes investieren. Vor dem Kauf eines Hauses sollte deshalb unbedingt ein unabh‰ngiger Bausachverständige die Sanierungskosten kalkulieren.
Kostenvorteile eines Hausbaus liegen dagegen besonders in der Einsparung von Wohnnebenkosten, da ein Neubau mit der neusten Energiespartechnik ausgestattet werden kann. Langfristig bietet dies ein hohes Einsparpotenzial, besonders wenn man die stetig steigenden Energiekosten betrachtet.
Vor- und Nachteile abwägen
Gebrauchte Immobilien haben den Vorteil, dass der Preis für Haus und Grundstück bereits feststehen. Es besteht also keine Gefahr, dass diese Kosten zu niedrig kalkuliert werden. Zudem entfallen lange Bauphasen und das Risiko, dass ein Haus beispielsweise bei Konkurs des Bauunternehmens nicht fertiggestellt werden kann. Auch vor Pfusch am Neubauì ist der Käufer geschätzt.
Der wesentliche Vorteil eines Neubaus ist, dass der Bauherr die Möglichkeit hat, das eigene Haus in Grundriss und Ausstattung selbst zu gestalten. Dabei ist in der Regel die Unterstützung eines Architekten notwendig. Die Kosten für diesen richten sich nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).
Doch egal ob Hausbau oder Hauskauf, seinen Charme erhält jedes Objekt erst durch die individuelle Raumgestaltung. Ideen zur Inneneinrichtung finden sich auf zahlreichen Portalen im Internet.
Die passende Badewanne für das eigene Bad finden
Im Vergleich zu damals ist die heutige Zeit deutlich hektischer und hier werden Gelegenheiten gesucht, damit eine Entspannung erreicht wird. Wer seine Seele baumeln lassen möchte, der w¸nscht sich Badewannen von IhrBaumarkt, die mit duftendem, warmem Wasser gefüllt werden. Dank diesem Wellness-Erlebnis können schlechtes Wetter und stressige Arbeitstage schnell vergessen werden und es wird von schönen Orten geträumt. Wer es einmal gelernt hat, die Badewannen von IhrBaumarkt zu schätzen, der wird diese für eine unantastbare und grundlegende Badausstattung erklären und man kann darauf nicht mehr verzichten.
Bei dem Aussehen einer idealen Badewanne gibt es da natürlich immer verschiedene Vorstellungen. Jedes Badezimmer würde gleich aussehen, wenn die Geschmäcker nicht unterschiedlich wären. Bei den Badewannen wird jeder sicherlich eine Badewanne finden, die genau zum Stil des Badezimmers und zu den eigenen Bedürfnissen passt. Es gibt ein sehr grofles Sortiment, egal ob platzsparend, groß, eckig, rund, freistehend oder doch in der Nähe der Wand. Das Angebot ist wirklich riesig und jeder kann nach Herzenslust stöbern. Die Badewannen sind sehr verschieden und weil sie nicht gleich sind, haben sie alle einen eigenen Charme. In der Regel wird immer eine für die passende Badewanne empfunden.
Natürlich muss jedem dabei klar sein, dass die Badewannen Ihr Baumarkt ausreichend Platz benötigen. Oft müssen im Bad auch noch Wäschetrockner und Waschmaschine Platz finden und deshalb ist auch eine ausreichende Planung sehr wichtig. Doch keiner muss hier Sorgen haben, denn es gibt so viele verschiedene Bauformen und Größen, dass mit Sicherheit ein vorhandener Platz gut genutzt werden kann. Auch in einem eher kleinen Badezimmer kann in der Regel eine Eckwanne oder eine raumsparende Wanne integriert werden.
Falls es nicht möglich ist, dass noch eine Dusche zusätzlich integriert werden kann, dann wird einfach in der Badewanne geduscht. Es ist wirklich leicht, für einen Duschkopf die Halterung und den Badewannenaufsatz zu montieren. Viele Menschen bevorzugen bei dem Kauf heute eher robuste und schlichte Wannen, andere wünschen ein besonderes Design und eine edle Wanne.
Ab unters Dach! Wie man den Dachspeicher ausbaut
Ist in den eigentlichen Wohnräumen nicht mehr ausreichend Platz vorhanden oder wird Nachwuchs erwartet, ist es mitunter sinnvoll sich den freien Platz auf dem Dachboden zu Nutze zu machen. Selbstverständlich ist das Leben auf dem Dachspeicher längst nicht mehr so verrufen, wie das noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war, als Dächer schlecht gedämmt waren und daher hauptsächlich Bedienstete oder Untermieter auf dem Dachboden wohnten. Erfolgt das Dachboden ausbauen mit der richtigen Planung und wird schon im Vorfeld mit der künftigen Nutzung beschäftigt, können schon mit wenig Unkosten einfallsreiche und praktische Räume gestaltet werden, die sich auch zum dauerhaften Bewohnen noch hervorragend eignen. Generell sollte man aber auch beim Dachboden ausbauen bedenken, dass bei größeren Umbaumaßnahmen unter Umständen ein Bauunternehmen hinzugezogen werden sollte, auch wenn der Mann oder die Frau des Hauses über die nötigen handwerklichen Kenntnisse für kleinere Arbeiten am Haus verfügt. So stellt man auch in eventuellen Schadfällen sicher, dass die entstandenen Unkosten durch die Versicherung übernommen werden. Mehr zum Thema auf bau-plus.de.
Vorsicht mit der Dachschräge
Der mit Sicherheit wichtigste Faktor beim Dachboden ausbauen ist die Dachschräge, vorausgesetzt natürlich es existiert ein schräges Dach. Ist das Haus eher im modernen Baustil mit waagerechtem Dach gebaut, entfüllt dieser Faktor natürlich völlig, was sich auch auf den Aufwand beim Umbau positiv auswirkt. Experten benutzen für den Ausbau des Dachspeichers die grobe Regel, dass der Neigungswinkel des Daches im Optimalfall 35 Grade betragen könnte, was im Umkehrschluss dem Wohnraum eine effektive Höhe von 2,30 Meter bescheren würde. Umbauarbeiten können aber auch schon ab einem Neigungswinkel von 25 Grad durchgeführt werden, wodurch durch die geringe Deckenhöhe der Speicher sich dann eher als temporäres Gästezimmer oder Kinderzimmer eignet. Da die meisten Dächer zudem von Stützpfeilern aus Holz getragen werden, muss schon bei der Konzeption des Dachboden ausbauen bedacht werden, wie diese später im Raum eingesetzt werden. In der Regel können solche stützende Masten ohne hohe Kosten nicht entfernt werden, weshalb es sich empfiehlt, bei der späteren Inneneinrichtung auch die Möbel darauf auszurichten. Mit passenden Möbelstücken entsteht so ein rustikal altertümliches Flair, was in normalen Wohnungen aufgrund der fehlenden Stützen nicht zu verwirklichen ist.
Dachdämmung beachten
Die zweite große Hürde beim Dachboden ausbauen ist selbstverständlich die Dämmung des Daches. Den Dachboden ausbauen lohnt nur dann, wenn die Decke, also effektiv das Dach, richtig gedämmt werden. Anderenfalls erwartet den künftigen Bewohner des Dachspeichers nicht nur ein ständiger Windzug, sondern auch eine enorme Hitze im Sommer und klirrende Kälte im Winter. Das Dachboden ausbauen sollte also auch hier bereits im Vorfeld so geplant werden, dass feststeht inwiefern und mit welchen Materialien das Dach nachträglich besser gedämmt werden kann. Selbstverständlich ist beim Dachboden ausbauen vorher auch erst einmal eine Genehmigung zum Ausbau beim zuständigen Bauamt einzuholen, welche bei größren Arbeiten in der Regel auch nur dann erteilt wird, wenn es durch eine zuständige Kompetenz betreut wird. Den Dachboden ausbauen wird nach der Genehmigung Schritt für Schritt realisiert, angefangen mit einer Zeichnung der Raumaufteilung und einem überblick über den Materialbedarf. Das Dachboden ausbauen selber wird dann noch einmal unterteilt in Arbeiten die selbstständig erfolgen können und Arbeiten zum Dachboden ausbauen die durch Experten durchgeführt werden.
Das Plusenergie-Haus
Aktueller Trend im Häuserbau ist der Klimaschutz. Immer neue Konzepte für „grünes“, also energie-effizientes Wohnen werden entwickelt. Noch immer fällt knapp die Hälfte des Energie-Verbrauchs auf Bauen und Wohnen. Das muss sich schnell ändern, denn fossile Brennstoffe wie Gas, Öl oder Kohle belasten nicht nur die Umwelt und führen durch den Treibhaus-Effekt zu einer Beschleunigung der Erderwärmung, sondern gehen ohnehin langsam zur Neige und werden dadurch auch immer teurer.
Schon seit vierzig Jahren setzt der Architekt Rolf Ditsch auf Sonnenenergie. Vor fünfzehn Jahren entwickelte er sein erstes „Plusenergiehaus“: Ein Haus mit Solarzellen auf dem Dach, dass das Vier- bis Fünffache seines eigenen Energieverbrauchs produziert. Nach diesem Modell versuchte sich Ditsch an immer effizienteren und auch preiswerteren Entwürfen. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe und Preise, etwa 2009 den „Utopia Award“ und 2008 den „Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis“. Zu seinen größten Erfolgen dürfte auch die Solarsiedlung in Freiburg gehören, die Teil der Weltausstellung in Shanghai im Jahr 2000 wurde. Die Solarsiedlung setzt sich aus fröhlich gestalteten Reihenhäusern und einem langen Gewerbebau zusammen. Mehr als 7.850 Quadratmeter Wohnfläche gibt es insgesamt. Durch eine eigene Photovoltaik-Anlage produziert die Siedlung mehr Energie als sie verbraucht: Umgerechnet werden hier jährlich 200.000 Liter Öl und 500 Tonnen Kohlendioxid eingespart.
Die Technik hinter dem „Plusenergiehaus“, die Kombination von energetisch-hochwertigen Baumaterialien, intelligenten Systemen und einer Solaranlage, eignet sich für alle Bauprojekte, vom Reihenhaus zum Fabrikkomplex. Die hohen Investitionen, die für die Anlage zunächst zu zahlen sind, relativieren sich auf längere Sicht. Denn durch den Überschuss an selbst produzierter Energie, der ins örtliche Netz eingespeist wird, gibt es jedes Jahr erhebliche Nebeneinnahmen.
Ein weiterer Vorteil neben den ökonomischen und ökologischen Verbesserungen ist die Energie-Unabhängigkeit. Wer nicht mehr von großen Betreibern abhängig ist, braucht sich keine Sorgen um ein Ende der fossilen Brennstoffe und den damit einhergehenden Preisanstieg zu machen. Selbst wenn es keine Kohle mehr gibt, läuft im „Plusenergiehaus“ noch immer jedes technische Gerät.
Die Schadstoffsanierung
Das sich Schadstoffe in Bauwerken verstecken ist nicht neu. In den Jahren hat man immer mehr herausgefunden was Schadstoffe in einigen Baustoffen betrifft wie über das Bleirohr, Teer, das Asbest, Putze, Anstriche, Fugenmassen, Isoliermassen usw.
Deshalb wird viel modernisiert: Bäder größer, Küchen kleiner, Balkons angefügt, Fenster ausgetauscht, alles soll energieeffizienter sein, Stockwerke werden aufgesattelt, Dächer verändert. Aber auch Fabrik- oder Kasernengebäude und Arbeitsräume. Aber es gibt auch zu viele noch unbekannte oder unbeachtet Schadstoffe, hier nur eine Auswahl von bisher weniger beachteten, alle mit gesundheitsschädigendem Potential: Formaldehyde, PCP, PAK, VOC, DDT, Lindan, Schwermetalle, Schimmelpilze, Taubenkot
Gibt es gesetzliche und untergesetzliche Regelungen für einen Schadstoff oder einen schadstoffhaltigen Baustoff, ist der Problemstoff gut zu identifizieren und Untersuchungsergebnisse nach Standardvorgaben zu bewerten. Wenn nicht und die Untersuchung auf diesen Schadstoff sind Routine, wird das Bauwerk mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vor einer Veränderung auf diesen Problemstoff geprüft.
So ist Asbest zum Beispiel mit zahlreichen seiner Anwendungen relativ gut bekannt. Die Regeln für den Umgang mit Schadstoffen sind klar. Bauwerke werden vor Veränderungen meist auf Asbest untersucht. Es liegen für viele, insbesondere für öffentliche Bauwerke bereits Asbestuntersuchungen vor, was allerdings nicht wirklich kommuniziert wird. Doch für Asbest und PCB die Einschätzungen zur Toxikologie in der Fachwelt wenigstens noch halbwegs konform sind. Bei exotischeren Schadstoffe gehen die Einschätzungen sehr weit auseinander, doch das wird weder in der Bauwelt noch in der Öffentlichkeit, also den Bürgern, gegenüber ausreichend kommuniziert. Deshalb sollte man sich immer genau informieren, was drinsteckt im Bau und bei Bedarf die Hausverwaltung zur Rede stellen.
Kundenrechte bei Mängelbeseitigungen
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat nun einige Hinweise zum Umgang mit Handwerkern veröffentlicht, damit die Reparatur nicht zum doppelten Ärgernis wird. Sie warnen vor immer mehr unqualifizierten Handwerkern und teils überzogenen Preisen. Damit sie nicht auf einen Neppen-Handwerker hereinfallen, sind hier alle ihre Kundenrechte zusammengefasst.
Zunächst empfiehlt es sich, sich vor der Auftragsvergabe von mehreren Unternehmen Kostenvoranschläge einzuholen. So können die Stundensätze und Materialkostender verschiedenen Betriebe miteinander verglichen werden. Außerdem ist der Handwerker an seine Aussage gebunden. Überschreiten die realen Kosten den Kostenvoranschlag um mehr als 15 Prozent, muss das dem Auftragsgeber sofort mitgeteilt werden. Dieser kann dann entscheiden, ob es weitergehen soll oder ob er nur für die erbrachten Leistungen zahlt und sich einen neuen Betrieb sucht. Am sichersten sind die Festpreisabsprachen, bei der schriftlich die zu leistenden Arbeiten und der komplette Preis dafür festgehalten werden. Drohen die Arbeiten teurer zu werden, muss der Auftragsgeber unverzüglich informiert werden. Allgemein empfiehlt sich nicht immer das preiswerteste Angebot, denn die meist etwas teureren Fach- und Meisterbetriebe arbeiten oft zuverlässiger und besser.
Bloß keine Eile beim Unterschreiben des Abnahmeprotokolls! Damit wird schließlich ganz offiziell festgehalten, dass die Reparatur wie vereinbart durchgeführt worden ist und die Beweislast geht vom Handwerker auf den Auftragsgeber über. Sprich, ein durch die Reparatur verursachter Mangel muss nun erst kompliziert nachgewiesen werden. Besser vor der Unterschrift alles genau überprüfen, etwa ob die neue Noppenbahn wirklich gut sitzt.
Wie verfährt man am besten, wenn man einen Mangel nach der Reparatur feststellt? Am besten das dem Handwerker unverzüglich mitteilen und direkt eine Frist zur Beseitigung setzen. Das ist wichtig, denn bekanntlich ist Mängelbeseitigung Sache des Verursachers, nicht des Besitzers. Wenn sie den Mangel eines Handwerkers von einem anderen Unternehmen beseitigen lassen, müssen sie dafür zahlen, denn die Pflicht und das Recht Nachzubessern liegt beim Schadensverursacher. Erst nach Ablauf der Pflicht können sie sich die Reparatur von einem anderen Unternehmen vom Schadensverursacher bezahlen lassen.






